Hirschau
13.06.2026 - 16:48 Uhr

Erneut Diskussion um Parkplatzprobleme in der Lerchenstraße in Hirschau

Erneut stand die Parkplatzsituation in der Lerchenstraße in Hirschau auf der Tagesordnung des Bauausschusses Hirschau. Die Verkehrsteilnehmer sollen weiter sensibilisiert werden.

Wieder war die Parksituation in der Lerchenstraße, am östlichen Friedhofseingang, Thema bei der Bauausschusssitzung. Besonders bei Beerdigungen und an Festtagen werde es hier unübersichtlich. Bild: fdl
Wieder war die Parksituation in der Lerchenstraße, am östlichen Friedhofseingang, Thema bei der Bauausschusssitzung. Besonders bei Beerdigungen und an Festtagen werde es hier unübersichtlich.

Zur Sitzung im Josefshaus begrüßte Bürgermeisterin Beate Dietrich neben den Ausschussmitgliedern rund 20 Bürgerinnen und Bürger. Zum wiederholten Mal stand die Parkplatzsituation in der Lerchenstraße auf der Tagesordnung des Bauausschusses Hirschau. Besonders bei Beerdigungen und an Festtagen werden von Friedhofsbesuchern Gehwege blockiert, und es werde vor unübersichtlichen Kurven und Grundstückszufahrten geparkt, hieß es. Mit einem Aushang am östlichen Friedhofseingang werde an die Besucher appelliert, nicht auf dem Gehweg zu parken.

Die kommunale Verkehrsüberwachung wurde um Kontrolle des ruhenden Verkehrs in der Lerchenstraße gebeten, wobei zuerst mit der sogenannten Gelben Karte auf Verstöße aufmerksam gemacht werden soll. Der Ausschuss erhofft sich eine weitere Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer auch anhand der Veröffentlichung der Diskussion im Bauausschuss.

Zwei Windräder genehmigt

Martin Beck vom Bauamt informierte, dass vom Landratsamt Amberg-Sulzbach zwei weitere Windräder im Bereich der Ortschaft Weiher genehmigt worden seien. Es entstand eine Diskussion, wie viele Windräder und Photovoltaikanlagen im Bereich der Stadt Hirschau sinnvoll sind. Bürgermeisterin Dietrich kündigte an, wegen der erwarteten Konzentration in diesem Gebiet Kontakt mit der Gemeinde Freudenberg aufzunehmen, bezüglich deren Planungen zu diesem Thema.

Einem Bauantrag bezüglich Umbau und Sanierung eines Einfamilienhauses wurde einstimmig zugestimmt. Dies galt auch für den Antrag wegen einer Nutzungsänderung im Erdgeschoss vom Werkmarkt zu einem Fahrradgeschäft und im ersten Obergeschoss zu einem Fitnessstudio. Vertreter der verschiedenen Parteien sprachen ihr Bedauern über die Schließung des bisherigen Traditionsgeschäfts im Stadtkern aus, waren aber auch dankbar, dass es eine Nachfolgenutzung gibt und kein Leerstand entsteht. Allgemein wurde appelliert, die örtlichen Geschäfte beim Einkauf zu nutzen.

Offene Stellen

Wegen Beschwerden von Anliegern soll am Kinderspielplatz an der Lessingstraße in den nächsten Wochen versuchsweise ein Dixi-Klo aufgestellt werden. Bei der Breitbandverlegung in der Stadt gibt es nach Angaben im Ausschuss Probleme, da aufgegrabene Stellen lange nicht zugemacht werden. Dem Bauamt sei bekannt, dass Bautrupps der beauftragten Firmen abgezogen wurden; man wolle mit den Verantwortlichen sprechen. Bisher sei noch keine Abnahme der Arbeiten durch die Stadt Hirschau erfolgt. Damit die Verkehrsteilnehmer sensibilisiert werden, wurde angeregt, auf die Straßen, die in die Innenstadt führen, groß „Tempo 20 km/h“ zu schreiben.

Wegen der bestehenden Baustellen im Bereich der Bäckerei Heuberger, der Pfarrkirche und des Rathauses solle die Kommunale Verkehrsüberwachung auf die aktuelle Situation Rücksicht nehmen. Allerdings dürfe durch das Parkverhalten keine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer entstehen, hieß es.

Schließlich wurde noch nach dem Stand der Arbeiten an der Freizeitfläche an der Georg-Schiffer-Straße gefragt. Dort werden Fitnessgeräte aufgebaut, ein Pavillon errichtet und Gras angesät. Die Anlage soll bis Juli für die öffentliche Nutzung freigegeben werden.

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