Hirschau
28.07.2022 - 09:06 Uhr

Evangelischen Kirchengemeinden Hirschau und Amberg-Auferstehung stimmen Gottesdienstzeiten aufeinander ab

Es ist ein großer Schritt zur Zusammenarbeit. Die Kirchenvorsteher der evangelischen Kirchengemeinden Hirschau und Amberg-Auferstehung haben beschlossen, ab 1. September die Gottesdienstzeiten in beiden Gemeinden neu zu regeln.

Pfarrer Heinrich Arweck (links) und Pfarrer Stefan Fischer freuen sich auf die enge Zusammenarbeit. Bild: wku
Pfarrer Heinrich Arweck (links) und Pfarrer Stefan Fischer freuen sich auf die enge Zusammenarbeit.

Die evangelischen Kirchengemeinden Hirschau und Amberg-Auferstehung einigten sich auf Gottesdienstzeiten, so dass je einer der beiden Pfarrer die Sonntagsgottesdienste in beiden Orten übernehmen kann. „Jede Gemeinde hat weiterhin vor Ort ein Gottesdienstangebot am Sonntagmorgen, und jede Gemeinde hat einen anderen Pfarrer dazu gewonnen. Auch das Angebot in der Breite wird vergrößert und spricht nicht nur Frühaufsteher an“, warb Pfarrer Heinrich Arweck von der Amberger Auferstehungsgemeinde für diese Neuregelung.

Der Grund für diesen Schritt: Mit der Umsetzung des neuen Landesstellenplans in ein paar Jahren werden die Hirschauer und die Amberger Gemeinde von 0,75-Stellen zu halben Stellen herabgestuft. „Damit entfällt ein Drittel der gesamten Arbeitszeit der Pfarrer. Um es auf den Punkt zu bringen: Beide Gemeinden werden dann einen Pfarrer haben – jedoch aufgeteilt in zwei Personen und zwei halbe Stellen mit zusätzlichen Einsatz am Bamberger Krankenhaus. Diese Chance wollten wir bewusst nutzen“, erklärt Pfarrer Fischer aus Hirschau.

Ziel des Treffens der Kirchenvorsteher aus beiden evangelischen Kirchengemeinden war es, Arbeitszeiten frei zu bekommen, um auch künftig Angebote erarbeiten zu können, die Menschen jenseits des Sonntagsgottesdienstes erreichen sollen. Beide Kirchenvorstände haben damit ohne Zwang miteinander einen weiteren großen Schritt der Zusammenarbeit getan, mit der frühestmöglich begonnen werden soll. Dadurch soll weiterhin "eine lebendige und vielseitige Gemeindearbeit gesichert sein, die Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit erreicht".

Nach zwei Monaten wollen die beiden Gremien erneut gemeinsam tagen und die Erfahrungen noch einmal diskutieren. Fest steht jedenfalls, dass ab September die Gottesdienste im wöchentlichen Wechsel um 9 Uhr und um 10.30 Uhr stattfinden. Die konkreten Zeiten werden noch bekannt gegeben.

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