13.11.2019 - 11:35 Uhr
HirschauOberpfalz

Fuß vom Gas beim St.-Wolfgang-Kindergarten in Hirschau

„Bitte Vorsicht – Kindergartenkinder!“ So mahnt seit ein paar Tagen ein am Zaun des St.-Wolfgang-Kindergartens angebrachtes knallgelbes Transparent die Autofahrer, den Fuß vom Gas zu nehmen.

Ein am Zaun des St.-Wolfgang-Kindergartens angebrachtes Transparent appelliert, langsamer zu fahren (von rechts): Magdalena Wölker (Kita), Hubert Ritz (Verkehrswachtvorsitzender), Uta-Maria Kriegler (Kita-Leiterin), Michaela Meier, Sandra Uhl, Uwe Schlaffer, Christine Graf und Eva Ries vom Elternbeirat, Laura Rustler, Selina Dalitz und Julia Waldhauser (alle Kita) sowie Elternbeirätin Isabel Tröster.
von Werner SchulzProfil

Unmittelbar an der Einmündung der Kreisstraße 18 (Mühlstraße) in die Bundesstraße 14 gelegen, befindet sich der Kindergarten nicht unbedingt in ruhiger, vom Verkehrsaufkommen her sicherer Lage. An der Kreisstraße befinden sich, nur durch den Bürgersteig getrennt, der Eingang zum Kindergartengelände und auch die Bushaltestelle. Die Elternbeiratsmitglieder, allen voran Vorsitzende Eva Ries und Michaela Meier, sind sich mit dem Erziehrinnenteam um Kita-Leiterin Uta-Maria Kriegler einig: Insbesondere die aus Richtung Innenstadt und Ehenfeld kommenden Verkehrsteilnehmer fahren auf der Mühlstraße allzu oft zu schnell. Die Mehrzahl der Fahrzeuge sei mit mehr als den dort erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs. Das liege auch daran, dass die 30-km/h-Verkehrszeichen an ungünstigen Stellen postiert seien und von den Autofahrern häufig gar nicht wahrgenommen würden, wurde moniert. Besonders kritisch sei die Situation zu den Bring- und Holzeiten. Eltern und Erzieherinnenteam schien das Anbringen des weithin sichtbaren gelben Spruchbandes, das auf den Kindergarten hinweist, ein probates Mittel, die Sicherheit der Kinder zu erhöhen.

Vorsitzender Hubert Ritz von der Gebietsverkehrswacht Hirschau-Schnaittenbach sicherte zu, dass sein Verein die Kosten für das Spannband übernimmt. Bürgermeister Hermann Falk gab grünes Licht und der städtische Bauhof brachte das Hinweisband an. Bei einem Ortstermin sprachen Elternbeiratsvorsitzende Eva Ries und Kita-Leiterin Uta-Maria Kriegler die Hoffnung aus, dass das Transparent Wirkung zeigt. Beide regten darüber hinaus an, ähnlich wie in der Josef- und Walkstraße im Abschnitt zwischen Einfahrt Schlossbrauerei und B 14 beidseitig Smiley-Geschwindigkeitsanzeigetafeln aufzustellen. Hubert Ritz sicherte zu, in dieser Sache mit Christian Piehler, dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Stadtverwaltung, Kontakt aufzunehmen. Michaela Meier erwartete sich eine Verbesserung der Situation, wenn die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h mit einem Schriftzug auf der Straßendecke aufgebracht würde. Da die Mühlstraße eine Kreisstraße ist, müsste man deshalb beim Landkreis vorstellig werden.

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