01.02.2019 - 11:11 Uhr
HirschauOberpfalz

Im Gemeinschaftshaus Burgstall steckt viel Herzblut

Der Bau des Gemeinschaftshauses in Burgstall geht dank der engagierten Mithilfe der Bewohner in die Endphase. Diesen Einsatz würdigt der Ausschuss für Bau, Umwelt und Technik des Hirschauer Stadtrates

Vor Ort überzeugt sich der Hirschauer Bauausschuss unter Leitung von Bürgermeister Hermann Falk (Fünfter von links) vom Fortschritt der Arbeiten am Gemeinschaftshaus in Burgstall. Ortssprecher Hans Scharl (links) und Georg Riß (Dritter von links) erläutern das Bauvorhaben.
von Gerhard FleischmannProfil

In der Sitzung brachte das Gremium einige Projekte entscheidend voran. Neben dem Gemeinschaftshaus in Burgstall ging es in erster Linie um den öffentlichen Platz im Zentrum der IBV-Siedlung, der neu gestaltet wird. Kaum Diskussionen gab es zu den eingereichten Bauanträgen. Einstimmig wurden die Vorhaben befürwortet oder gehen zur weiteren Behandlung ans Landratsamt.

Ein herabfallender Ast hatte an einem Auto und einem Hausdach Schäden verursacht. Dieser Umstand war mit Anlass für den Ausschuss, sich mit der öffentlichen Fläche inmitten der IBV-Siedlung zwischen oberem Moosweiher und Sudetenstraße zu befassen. Gartenfachberater Arthur Wiesmeth vom Landratsamt bescheinigte den beiden Ulmen und der Linde einen schlechten Erhaltungszustand und plädierte für eine Rodung samt Neugestaltung des Platzes. Dieser Vorschlag fand allgemeine Zustimmung, Die Freifläche soll grün erhalten werden, weiteren Parkflächen sind nicht vorgesehen.

Das Gemeinschaftshaus in Burgstall steht nun im Rohbau. Ortssprecher Hans Scharl informierte den Ausschuss vor Ort über die Baumaßnahme. "Da steckt viel Herzblut der Bewohner drin", fasste Bürgermeister Hermann Falk bei der Sitzung zusammen. Von den 150 000 Euro kalkulierten Gesamtkosten sei ein Drittel verbaut, ein weiteres Drittel vergeben. Die Maßnahme soll noch vor der Kirchweih abgeschlossen sein. Der Versammlungsraum wird dann etwa 40 Sitzplätze haben, WC-Anlagen, Lager- und Nebenräume kommen hinzu. Dank galt Christian Riß, der Flächen abgetreten und den Anbau an die Scheune ermöglicht haben.

Wolfgang Bosser stellte erfreut fest, dass an der kritischen Stelle in der Schönbrunner Straße ein Halteverbot angeordnet sei. Diese Regelung sei allerdings vorerst befristet, bis der Schaden, den ein Wasserrohrbruch verursacht habe, ausgebessert sei, informierte der Bürgermeister. Man sei aber dran, eine dauerhafte Lösung zu erreichen. Zudem würden im Bereich der Hochhäuser heuer weitere Parkmöglichkeiten geschaffen.

Rudolf Wild wies auf den Zustand der Staatsstraße in Richtung Großschönbrunn hin. Handlungsbedarf bestehe sowohl innerorts als auch beim letzte Stück vor Großschönbrunn, das sich sehr marode präsentiere. Einig war das Gremium, dass im Falle eines Ausbaus innerorts auch die Wasserleitung, die aus dem Jahr 1952 stammt und damit eine der ältesten in Hirschau ist, ausgetauscht werden muss.

Stefan Bauer regte an, sich drei Eichen im Friedhofbereich bei einem Ortstermin anzusehen. Hier gebe es wohl Handlungsbedarf, begründete er dies, denn die Bäume ragten über Privatgrund und seien auch vom Eichenprozessionsspinner befallen. Oft seien es Elterntaxis, die den Schulweg in der Walk- und Josefstraße unsicher machten. Tobias Meindl schlug vor, den Verkehr dort durch Hindernisse zu verlangsamen, was geprüft werden soll.

Johanna Erras-Dorfner regte an zu prüfen, ob der Verkehr im Bereich der Kapelle in Steiningloh nicht geteilt und beidseitig als Einbahnstraße geführt werden könnte. Hier soll mit dem Landratsamt gesprochen werden. Die Bundesstraße 14 soll in den Sommerferien im Ortsbereich Hirschau grundsaniert werden, wurde bekanntgegeben. Dann sei über mehrere Wochen hinweg mit Behinderungen zu rechnen.

Arg mitgenommen sind die Großbäume im Bereich der Siedlung zwischen Sudetenstraße und oberem Moosweiher. Der Platz soll gerodet und neu gestaltet werden.
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