25.03.2019 - 10:56 Uhr
HirschauOberpfalz

Gisela Wittmann aus Hirschau mit 80 Jahren noch fit wie ein Turnschuh

Ihre 80 Jahre sieht man Gisela Witt nicht an. Die Seniorin aus Hirschau hat den Sprung ins digitale Zeitalter geschafft und ist noch vielseitig aktiv.

Bürgermeister Hermann Falk (von links) gratuliert Gisela Witt, wo sie sich am wohlsten fühlt: draussen in der Natur. Mit dabei Sohn Alexander.
von Gerhard FleischmannProfil

Am Morgen ihres Geburtstags skypte sie mit ihrer in Schweden lebenden Schwester. Bürgermeister Hermann Falk gratulierte im Namen der Stadt.

Geboren wurde die Jubilarin im Forsthaus Schöneiche in Schlesien als Tochter einer königlich-preußischen Revierförster-Dynastie. Doch schon mit sechs Jahren hieß es, Abschied zu nehmen. Mit dem Trecker ging es kurz vor Kriegsende im Frühjahr 1945 Richtung Westen. Als Kind habe sie das, so sagt sie, weniger als Flucht, sondern eher als großen Ausflug empfunden. Erste Aufnahme fanden die Flüchtenden in einem Bauernhof in Wolfring, zu dem auch heute noch Kontakt besteht. Während der Zeit in Amberg heiratete sie 1969 Günter Witt. Der fand als Ingenieur Arbeit im Kaolinwerk Gebrüder Dorfner und war dort auch für die Jagd mit zuständig. So kamen die Witts 1977 nach Hirschau. Der Ehe entstammen die Söhne Werner und Alexander. Vor einigen Jahren verstarb ihr Ehemann.

Nach Erwerb der mittleren Reife absolvierte Gisela Witt eine Lehre im Baustoffhandel, wechselte dann zur Amberger Standortverwaltung. In Hirschau war die Jubilarin 19 Jahre bei Conrad Electronic beschäftigt, seit 20 Jahren ist sie im Ruhestand, aber immer noch vielseitig aktiv.

Nach der täglichen Lektüre der Amberger Zeitung steigt sie oft auf ihr E-Bike. Gerne besucht sie die Lea-Kurse der Sozialstation, denn Lebensqualität im Alter ist ihr wichtig. Sie lebt die Ökumene und ist als evangelische Christin auch im katholischen Seniorentreff aktiv. Auch unterstützt sie die Holzbastelgruppe im Seniorenheim in Hirschau.

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