17.05.2020 - 11:19 Uhr
HirschauOberpfalz

Heimat- und Trachtenverein Hirschau spielt zum Muttertag für Heimbewohner auf

Eine gelungene Muttertagsüberraschung und willkommene Abwechslung vom Corona-Alltag bereitete der Heimat- und Trachtenverein mit seinem Volksliederkonzert den Bewohnern des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims St. Barbara.

Zünftig bayerisch und beschwingt spielt auf Initiative von Hanna Ries (Mitte) das Trachtler-Musikantentrio im Innenhof des BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheims auf und bereitet damit den Senioren eine freudige Überraschung und willkommene Abwechslung vom Corona-Alltag. Mit im Bild: Uwe Herrmann (links) und Franz Dolles (rechts).
von Werner SchulzProfil

Die Senioren müssen wegen des Covid-19-Virus seit Wochen sowohl auf Besuche von Verwandten und Freunden als auch auf die gewohnten Unterhaltungsangebote wie die monatlichen Schlagerparaden mit Harald Schertl oder Singstunden mit der ökumenischen Hausmusikgruppe verzichten. Weil im Heim auch am Muttertag noch keine Besuche gestattet waren, zeigte sich Heimleiter Jürgen Stegmann hoch erfreut über das Angebot der Trachtenvereins-Schriftführerin Martina Dolles, dass ein Trachtler-Musikantentrio gerne den Heimbewohnern, die seit Wochen unter dem Besuchsverbot leiden, zum Muttertag eine Freude machen will. Ihre Enkelin Hanna Ries hatte die Idee dazu. Zusammen mit Uwe Hermann und ihrem Opa Franz Dolles hatte sie sich bereit erklärt, im Heimgarten ein aufmunterndes Muttertagsständchen zu bringen.

Das Trachtler-Trio stellte sich mit seinen Steirischen im Innenhof auf. Die Bewohner hatten ihre Fenster geöffnet oder saßen auf ihren Balkonen und lauschten den volkstümlichen Liedern und Musikstücken. Hanna Ries sorgte mit der „Ennstaler Polka“, dem „Kindermarsch“, dem „Hanna Walzer“ und dem Lied „Wenn der Aff Bananen frisst …“ für einen schwungvollen und heiteren Auftakt. Franz Dolles und Uwe Herrmann oder auch alle drei zusammen unterhielten eine gute halbe Stunde mit Liedern und Melodien wie dem „Osttiroler Brautwalzer“, dem „Grahäuferl-Boarischen“ oder den Stücken „Auf’n Hochsitz“ und passend zur Jahreszeit „Frühlingswandern“. Natürlich steuerte Uwe Hermann ein paar „Selberg’strickte“ bei. Immer wieder waren lautes Klatschen und Bravo-Rufe von den Balkonen oder aus den Fenstern zu hören.

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