24.01.2020 - 11:09 Uhr
HirschauOberpfalz

In Hirschau findet Streuobstwiese 23 Baumpaten

Für die 40 Bäume in der neu angelegten Streuobstwiese finden sich mit einem Aufruf 23 Paten. Sie werden sich künftig um ihre Schützlinge kümmern und können dann auch in ein paar Jahren die Früchte ernten.

23 Baumpaten melden sich für die Betreuung der Streuobstwiese in Hirschau. Hier bei einer Informationsveranstaltung mit dem Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauvereins Hirschau, Roland Maier (links), Jürgen Hartmann (Vierter von links) vom Anleiterteam, Bürgermeister Hermann Falk (dahinter) und Zweitem Bürgermeister Josef Birner (vorn rechts).
von Gerhard FleischmannProfil

Die Stadt Hirschau, die Eigentümer der Wiese an der Schönbrunner Straße an der S-Kurve beim Wasserwerk ist, arbeitet hier mit dem Obst- und Gartenbauverein zusammen, dessen Vorsitzender Roland Maier betreut das Projekt.

Bürgermeister Hermann Falk begrüßte die Paten zu einem Informationsabend. Im Zuge der Erweiterung des Monte Kaolino sei die Schaffung einer Ausgleichsfläche notwendig geworden, blickte er zurück. Daraus sei die Streuobstwiese entstanden. Die Bäume seien vor zwei Jahren gepflanzt worden. Da auch Streuobstbäume Pflege brauchten, habe die Stadt das Kooperationsangebot des Obst- und Gartenbauvereins zur Pflege gern angenommen. "Das Projekt ist ein Musterbeispiel für Biodiversität und Naturschutz", hob Falk hervor. Sehr erfreulich sei das große Interesse der Bürger, hier mitzutun.

Die fachlichen Details lieferte Roland Maier. Zu vergeben sei die Betreuung von 40 Bäumen mit zehn verschiedenen Sorten an Apfel, Birne, Kirsche und Zwetschge. In einer ersten Runde habe, bis auf einen Losentscheid, jeder seinen Wunschbaum bekommen. Und auch die dann noch übrigen Bäume hätten problemlos ihre Paten gefunden.

Maier erläuterte die anstehenden Arbeiten. So sei eine Baumscheibe von etwa einem Meter Durchmesser frei zu legen, damit das Wasser zu den Wurzeln gelange. Dabei sei auch möglichst die Veredelungsstelle frei zu machen. Dann sollten die Bäume mit einem Dreipflock- statt des vorhandenen Zwei-Pflock-Systems stabilisiert werden. Dazu sei ein gemeinsamer Arbeitseinsatz am Samstag, 7. März, ab 14 Uhr geplant.

Geschnitten werden die Zöglinge im Oeschberg-Palmer-Verfahren, das bei einem Baumschneidekurs am Samstag, 21. März, um 9 Uhr im Sportpark von Eduard Eckl, dem Zweiten Vorsitzenden des Kreisverbands, in der Theorie ermittelt. Der erste Schnitt vor Ort erfolgt dann am Samstag, 4. April, ab 9 Uhr, wobei auch da Fachleute mit vor Ort sind, darunter auch Jürgen Hartmann.

Während der Obst- und Gartenbauverein für die fachlichen Arbeiten zuständig ist, übernimmt die Stadt die Organisation und stellt das erforderliche Material für die Arbeiten zur Verfügung. Ansprechpartnerin im Rathaus ist Sandra Hüttner. Die Baumpaten erhalten Urkunden, die Bäume werden mit Sorten- und Patennamen ausgestattet.

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