Hirschau
31.07.2019 - 10:23 Uhr

Hirschauer Kahlhofkirwa ein Dauerbrenner

Sie ist ein schönes Fleckerl – die Wiese zwischen den Anwesen Gleich und Langhammer am Kahlhof. Seit 1983 wird sie jedes Jahr an einem Tag zum Festplatz. Dann machen es sich dort ein paar Hundert Hirschauer bei der Kahlhofkirwa gemütlich.

Zum 37. Mal organisiert Feuerwehr-Ehrenvorsitzender Artur Gleich (Mitte), tatkräftig unterstützt vom stellvertretenden FFW-Vorsitzenden Thomas Maier (links), die Kahlhofkirwa, deren Erlös der Feuerwehr zufließt. Mit ihm stoßen Vorsitzender Michael Schuminetz (Zweiter von rechts, Kommandant Sebastian Jasinsky (Zweiter von links) und sein Stellvertreter Claus Meyer (rechts) auf das Gelingen des Festes an. Bild: u
Zum 37. Mal organisiert Feuerwehr-Ehrenvorsitzender Artur Gleich (Mitte), tatkräftig unterstützt vom stellvertretenden FFW-Vorsitzenden Thomas Maier (links), die Kahlhofkirwa, deren Erlös der Feuerwehr zufließt. Mit ihm stoßen Vorsitzender Michael Schuminetz (Zweiter von rechts, Kommandant Sebastian Jasinsky (Zweiter von links) und sein Stellvertreter Claus Meyer (rechts) auf das Gelingen des Festes an.

Organisiert wurde die Kirwa, die keine Kirchweih im eigentlichen Sinn ist, zum 37. Mal von Artur Gleich, dem Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr, tatkräftig unterstützt vom stellvertretenden Feuerwehrvorsitzenden Thomas Maier. Gleich war mit dabei, als 1983 bei der damals von Rosa Stoll veranstalteten Gasslkirwa im Scherben-Gassl einige ganz gut aufgelegte Gäste auf die originelle Idee kamen, den Gasslkirwabaum zum etwa eineinhalb Kilometer entfernten Kahlhof zu bringen. Der Baum wurde dort nie gesichtet. Die Wette, dass der Transport klappt, war somit verloren. Dennoch war dies die Geburtsstunde der Kahlhofkirwa.

Für den Initiator und Organisator Artur Gleich - damals noch Feuerwehrvorsitzender - stand von Anfang an fest, dass die Wehr in den Genuss des Erlöses kommen sollte. So werden zum Beispiel mit den Geldern Zuschüsse für die Uniformen der Feuerwehrleute ausgegeben. Auch diesmal packte ein großes Helferteam der Feuerwehr an, damit sich die Gäste wohlfühlen konnten und optimal bewirtet wurden. Das gelang offenkundig.

Das Fest lief angesichts der fast tropischen Temperaturen etwas langsamer an, dauerte dann aber auch entsprechend länger. Darum lautete das Fazit am Ende erneut: Egal ob Kaffee, Kuchen, Käse, Grillgerichte oder Frischgetränke - alles wurde restlos an den Mann oder die Frau gebracht. Damit ist schon jetzt klar, dass sich die bisher erzielte Spendensumme für die Feuerwehr in Höhe von gut 50 000 Euro spürbar erhöht. Den besonderen Reiz des Festes machte wieder der Verzicht auf laute Musik aus. So konnten die Gäste von Anfang bis Ende die gemütliche Atmosphäre genießen und in normaler Lautstärke über Gott und die Welt miteinander plaudern.

 
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