02.12.2019 - 11:33 Uhr
HirschauOberpfalz

Hirschauer Rassekaninchen ein Augenschmaus

Die Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins B 747 widmen sich ihrem Hobby das ganze Jahr fernab der Öffentlichkeit. Am ersten Advent-Wochenende aber ist das anders: Die Hoserer präsentieren ihre Prachtexemplare bei einer großen Lokalschau.

Josef Högl (links) hat mit einem Burgunder den besten Rammler vorzuweisen, Sohn Wolfgang (rechts) mit einer Blauen Wiener die beste Häsin. Vorsitzender Georg Maier gratuliert den Siegern.
von Werner SchulzProfil
Bürgermeister Hermann Falk (rechts), der als Schirmherr die große Lokalschau des Kaninchenzuchtvereins B 747 im ehemaligen Stadtbauhof eröffnet hat, nimmt zusammen mit Vorsitzendem Georg Maier (Dritter von links) und Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz (links) die Preisverteilung für die Vereinsmeisterschaften vor. Mit im Bild Josef Högl (2. Platz, 2.v.l.), Wolfgang Högl (1. Platz, 3.v.r.) und Alex Hollederer (3.Platz, 2.v.r.).

Zwei Tage lang war die Schau wieder eine interessante Ergänzung des Weihnachtsmarkts. Im ehemaligen städtischen Bauhof in der Hirschengasse präsentierten fünf Züchter 65 Kaninchen aus sechs Rassen. Bei der Eröffnung am Samstagnachmittag dankte Vorsitzender Georg Maier Bürgermeister Hermann Falk für die Übernahme der Schirmherrschaft und für die kostenlose Überlassung der zentrumsnahen Ausstellungsräume durch die Stadt. Für den Erfolg der Lokalschau sei es wichtig, dass sie nur wenige Meter entfernt vom Marktplatz stattfinde und dadurch für Besucher leicht erreichbar sei. In den vergangenen Jahren sei es wiederholt vorgekommen, dass Kinder vom Weihnachtsmarkt aus zur Ausstellung gekommen seien, die noch nie ein lebendes Kaninchen gesehen hatten. Lob und Anerkennung zollte Maier den fünf Züchtern, die die Lokalschau mit ihren Tieren beschickt hatten. So könne der Verein eine zwar kleine, aber feine Ausstellung vorweisen. „Wir sind Züchter aus Leidenschaft, haben Freude an unseren Tieren und züchten nicht aus wirtschaftlichen Gründen“, bekräftigte der Vorsitzende.

Veterinärdirektor Dr. Werner Pilz machte den Züchtern ein Riesenkompliment und bescheinigte den Kaninchen eine großartige Konstitution. „Die Tiere sind ein echter Augenschmaus“, lobte er. Diese Aussage fand die ungeteilte Zustimmung von Bürgermeister Falk. Der Schirmherr der Ausstellung zollte den Züchtern großen Respekt für die Hingabe, mit der sie ihre Tiere betreuen. Sie seien bei ihnen offenkundig in den besten Händen. Den alten Bauhof stelle die Stadt gern für die Lokalschau zur Verfügung, wohl wissend, dass nur sehr wenige Besucher den Weg zu einer Ausstellung finden würden, die irgendwo im Außenbereich der Stadt stattfindet. Bei einem Rundgang zeigte er sich von der ausgezeichneten Qualität der Züchterleistungen beeindruckt.

Zusammen mit Vorsitzendem Georg Maier nahm der Bürgermeister die Preisverteilung für die Vereinsmeisterschaften vor. Grundlage dafür waren die Bewertungen von Preisrichter Erich Wölk und Markus Grillenbeck. Sie hatten die Tiere tags zuvor begutachtet.

Bei den Vereinsmeisterschaften lagen vorn: 1. Wolfgang Högl, Blaue Wiener (387,0 Punkte, Ehrenpreis Landesverband), 2. Josef Högl, Burgunder (386,0 Punkte, Ehrenpreis Bezirksverband), 3. Alex Hollederer, Alaska (386,0 Punkte, Ehrenpreis Kreisverband), 4. Georg Maier, Großchinchilla (385,0 Punkte, Ehrenpreis Kreisverband), 5. Gertraud Maier, Großchinchilla (384,5 Punkte). Pokalsieger wurde Wolfgang Högl. Die fünf von ihm vorgestellten Kaninchen erhielten 482,0 Punkte. Den besten Rammler, einen Burgunder (97,5 Punkte), hatte Josef Högl vorzuweisen, die beste Häsin Wolfgang Högl mit einem Blauen Wiener (97,0 Punkte). Glückwünsche gab es noch für Josef Högl. Er hatte im November bei der Bezirksausstellung der Oberpfälzer Rassekaninchenzüchter einen Bezirksmeistertitel auf Burgunder mit 385,5 Punkten erreicht.

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