08.07.2019 - 10:25 Uhr
HirschauOberpfalz

Hirschauer Verkehrsschlagader Bundesstraße 14 wird saniert

Die Fahrbahnbeläge der B 14 im Bereich Hirschau werden in den Sommerferien erneuert. In dieser Woche starten zwischen der Abzweigung zur Staatsstraße 2238 nach Amberg und dem östlichen Ortsausgang in Richtung Schnaittenbach die Vorarbeiten.

Bauoberrat Stefan Noll (links) bespricht mit Stefan Weiß vom Staatlichen Bauamt, Bürgermeister Hermann Falk, Florian Müller und Stefan Schiedlofsky von der ausführenden Baufirma Markgraf vor Ort die Sanierung der Ortsdurchfahrt der B 14 in Hirschau.
von Gerhard FleischmannProfil
Luftbild des gesamten Sanierungsabschnitts.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1.500.000 Euro. Davon übernimmt die Bundesrepublik Deutschland 1.320.000 Euro, die Stadt Hirschau muss rund 180.000 Euro für die Sanierung der Gehwege und Wasserleitung beitragen. Bauoberrat Stefan Noll vom Staatlichen Straßenbauamt, das die Gesamtmaßnahme koordiniert, erläuterte das Projekt vor Ort.

Bis zum Ende der Sommerferien soll die Maßnahme abgeschlossen sein - laut Noll "ein sportlicher Zeitplan". Aber sowohl das Straßenbauamt als auch das ausführende Bauunternehmen Markgraf sind optimistisch. Die vorbereitenden Arbeiten umfassen die Erneuerung der Wasserleitung im Bereich der AKW-Siedlung, was zeitlich und lokal begrenzte halbseitige Verkehrsführungen und Einengungen der Fahrbahn und somit vorerst nur geringen Beeinträchtigungen des Verkehrs zur Folge hat.

Bei dieser grundlegenden Fahrbahnsanierung werden die schadhaften und verdrückten Fahrbahnbeläge der Bundesstraße 14 erneuert. Um nicht danach wieder aufreißen zu müssen, baut man im Zuge dieser Maßnahme aber auch gleich Querungshilfen und Bushaltestellen barrierefrei aus. Die beiden dortigen Ampelanlagen werden ebenso barrierefrei gestaltet. Die Lichtzeichenanlage an der Kreuzung mit der Burgstraße wird zudem mit einem Signalgeber für sehbehinderte Manschen ausgestattet, die an der Kreuzung mit der Georg-Schiffer- und der Bahnhofstraße folgt in den nächsten Jahren. Im Bereich des Haupteingangs der Amberger Kaolinwerke wird ein barrierefreier beampelter Fußgängerüberweg eingerichtet. Die beidseitigen Bushaltestellen beim Kaolinwerk werden barrierefrei umgebaut mit Bushalt auf der Fahrbahn. Das ist wegen der erforderlichen Höhe der Bordsteine nicht anders machbar. Die Stadt Hirschau tauscht schadhafte Wasserleitungen aus und ersetzt Schieberklappen. Zudem werden marode Entwässerungsrinnen und Randsteine erneuert.

Die Hauptarbeiten an der Fahrbahn, insbesondere das Fräsen und Asphaltieren, laufen mit Beginn der Sommerferien an. Aus Gründen des Arbeitsschutzes und wegen bautechnischer Aspekte lassen sich diese Arbeiten nur unter Vollsperrung der jeweiligen Teilabschnitte der B 14 ausführen. Die Sanierung wurde bewusst in die Sommerferien gelegt, um Verkehrsbeeinträchtigungen insbesondere für den Schulbusverkehr in diesem verkehrlich hoch belasteten Streckenabschnitt der B 14 zu minimieren.

Die in den Sommerferien aufeinander folgenden Bau-/Sperrabschnitte wurden in Abstimmung mit den relevanten Beteiligten so konzipiert, dass die Anlieger, insbesondere auch die unmittelbar anliegenden Firmen sowie die Freizeiteinrichtungen am Monte Kaolino, trotz des Baubetriebs immer aus einer Fahrtrichtung erreichbar bleiben. Die Umleitungen nach Hirschau laufen von Amberg in der Regel weiträumig über die B 299 bis Großschönbrunn, je nach Länge der erforderlichen Vollsperrung weiter auf der Kreisstraße AS 19 bis zur Kindlaser Kreuzung oder Schnaittenbach, von Wernberg oder Weiden in umgekehrter Richtung. Jedoch sind Einschränkungen unvermeidlich, wofür das Straßenbauamt um Verständnis bittet. Das Umleitungskonzept ist vor Beginn der Sperrungen auch im Internet (www.Hirschau.de und www.stbaas.bayern.de) zu finden.

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