Hofmann wurde am 27. Juni 1992 im Dom zu Regensburg vom damaligen Bischof Manfred Müller zum Priester geweiht. Geboren wurde er am 9. August 1965 in Burglengenfeld. Er hat eine ältere Schwester, sein Vater war Maurerpolier, seine Mutter Hausfrau. In Burglengenfeld besuchte er auch die Grundschule und die fünfte Klasse der Hauptschule, wechselte 1977 dann aber an das Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg, das er 1986 mit dem Abitur abschloss.
Von 1986 bis 1988 studierte er vier Semester katholische Theologie an der katholischen Fakultät der Universität in Regensburg, ehe zwei weitere Studiensemester in der Bischöflichen Hochschule in Brixen/Südtirol folgten. Von 1989 bis 1991 absolvierte er vier weitere Semester katholische Theologie an der Regensburger Universität. Dabei wohnte er im bischöflichen Priesterseminar.
Von September 1991 bis Ostern 1992 kam er erstmals mit Bärnau in Berührung: Er absolvierte unter Pfarrer Siegfried Wölfel ein Praktikumsjahr und Diakonat in der Pfarrei St. Nikolaus. Am 7. Dezember 1991 erfolgte die Diakonenweihe in Neunburg vorm Wald, ehe er 1992 zum Priester geweiht wurde. Am 12. Juli folgte die heimische Primiz in Burglengenfeld, sein Primizspruch lautete: "Mein Herr und mein Gott." Anschließend wirkte er drei Jahre als Kaplan in Neunburg vorm Wald, danach ein weiteres Jahr als Kaplan in Vohenstrauß. Im September 1996 wurde Johann Hofmann Pfarrer von Schwarzhofen. 16 Jahre wirkte er dort sehr erfolgreich. Von 2002 bis 2012 war er zudem Pfarradministrator von Dieterskirchen. Es folgte ein einjähriges Intermezzo in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Schwarzenfeld, ehe er 2013 Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Bärnau-Hohenthan-Schwarzenbach wurde, wo er in den drei Pfarreien knapp 3000 Gläubige zu betreuen hat. Am 25. Juni 2017 feierte der Seelsorger in der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Hohenthan sein Silbernes Priesterjubiläum.
Nun habe er sich, so Pfarrer Hofmann, doch wieder mehr in die Nähe seiner Heimat begeben wollen. Da die Pfarreiengemeinschaft Hirschau-Ehenfeld von der Diözese ausgeschrieben war, habe er sich bei Bischof Rudolf Voderholzer beworben. Der habe seinem Antrag stattgegeben und ihn ab 1. September zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft ernannt. Hofmann: "Ich komme gerne nach Hirschau und Ehenfeld. Ich freue mich schon darauf."
Dabei erinnert er sich auch an einen Hirschauer, der mit ihm einige Zeit im bischöflichen Priesterseminar verbrachte, dann aber einen anderen Weg einschlug: Anton Bösl, heute Prokurist im Generalsekretariat Bundesangelegenheiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Im Gedächtnis blieben ihm auch Begegnungen mit einem weiteren Hirschauer, Anton Bösls Onkel Missionsbischof Antonio Eduardo Bösl, und dessen Vorträge über die Bolivien-Mission.













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