(u) Zum 29. Mal hatten Menschen mit und ohne Behinderung bis in den Abend hinein Spaß und Freude am gemeinsamen Feiern. Herrliches Sommerwetter, ein unterhaltsames Beiprogramm, beste Bewirtung, eine Tombola und ein großer Besucherandrang - das waren die Markenzeichen des Festes, für das Bürgermeister Hermann Falk die Schirmherrschaft übernommen hatte. Er griff das Festmotto "Miteinander - Füreinander" auf. Das Motto habe an Fronleichnam für viele Hirschauer beim Beseitigen der Unwetterschäden gegolten.
Von ihm ließen sich auch Festorganisator Uli Günter und die Mitglieder der Vereine leiten, die sich beim Fest engagierten. Dafür gelte es ihnen Dank zu sagen. Den Dankesworten stimmte der stellvertretende Lebenshilfe-Vorsitzende Bernhard Vahle zu. Das Fest sei einzigartig in der Region. Dank der Spenden habe man schon viele Anschaffungen tätigen können.
Jede Menge Helfer
Uli Günter freute sich über die Unterstützung der Helfer aus den Reihen des Anglervereins, der CSU-Frauen-Union, der Dorfgemeinschaft Ehenfeld, des Festspielvereins, des Gesangvereins, des Heimat- und Trachtenvereins, der IG Bergbau-Chemie-Energie, der Kolping-Theatergruppe, des Musikzugs, des TTC Kolping und des TuS/WE. Sie packten seit Jahren mit an. Neu im Helferkreis seien der Schwimmverein und die Schnaittenbacher SPD-Frauen. Erstmals mit von der Partie war auch das Wellness-Zentrum ShapeUp, das den Besuchern an zwei Infoständen die Möglichkeit bot, die eigene Fitness zu testen.
Den Reden folgte eine fetzige Tanzeinlage der Lebenshilfe-Tanzgruppe unter Leitung von Julia Stang. Dann übernahm die von Miriam Kotz geleitete "Jura-Goes-Music-Band" das Kommando. Die siebenköpfige Gruppe, zusammengesetzt aus Musikern mit und ohne Behinderung, erntete viel Applaus für die deutsche Version von Bill Withers "Lean on me", John Denvers "Country Road", "An Tagen wie diesen" von den "Toten Hosen" und Andreas Bouranis WM-Song "Ein Hoch auf uns".
Genau dieses Motto hatte Regina Merkls Kinder- und Jugendgarde - die bevorstehende WM in Russland im Hinterkopf - für ihren Showauftritt ausgewählt. Die Mädchen präsentierten in den Trikots der deutschen Nationalmannschaft und mit schwarz-rot-goldenem Kopfschmuck im Haar eine fulminante Tanzdemonstration zu Sportsongs wie "Es lebe der Sport", "Das Ding muss rein" oder"Schwarz und Weiß". Donnernder Applaus war dafür der verdiente Lohn.
Rund um Plastikbecher
Solchen erntete danach auch das von Sophia Hofmann dirigierte Musikzug-Jugendorchester. Es begeisterte mit dem "Holiday Rock", dem Stück "Circle of Life", "Shut up and dance" und dem "Cup-Song", bei dem Johannes Riß als Plastikbecher-Dreher glänzte. Die hartnäckigen Zugabe-Forderungen des Publikums erfüllte das Orchester mit dem "Radetzky-Marsch". Perfekt abgerundet wurde das Musikprogramm von Franz Hirmer und seiner Band. Die von ihm, Peter Langer und Horst Bauer dargebotenen Hits, Evergreens und Gospels waren ganz nach dem Geschmack der Besucher. Dass den Kindern nicht langweilig wurde, dafür sorgten Reinhard Weber und sein Spielstraßen-Team sowie Julia Stang mit ihrem Schminkstand. Auch die von Brunhilde Fehlner organisierte Tombola erwies sich als Volltreffer.
















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