"Aber wenn ich sehe, was in unserer Kirchengemeinde alles geleistet wird, dann macht mir das ungeheuren Mut in all diesen Stürmen, mit denen wir zu kämpfen haben“, erklärte der Hirschauer Geistliche, als er den Unterstützern der evangelischen Kirchengemeinde für ihr Engagement dankte. Wenn e erlebe, mit welchem Herzblut sich seine Gemeindeglieder Tag für Tag einsetzten, mache ihn das unendlich stolz. Etwa dass in seiner Kirchengemeinde der Seniorenkreis weiterhin bestehe oder sich der Kirchenchor nicht aufgelöst habe. Auch hat es die Gemeinde geschafft, die Gustav-Adolf-Gedächtniskirche zu sanieren. Der Pfarrer äußerte seine Freude darüber, dass sich immer wieder Gemeindeglieder für neue Ideen begeisterten. So habe man ein Krippenspiel auf die Beine gestellt, woraus die Idee zu einem Kindergottesdienst entstanden sei.
Zahlreiche Ehrungen konnte der Pfarrer vornehmen. Sein Dank galt dem langjährigen Organisten Thomas Falk für 25 Jahre Mitgestaltung der Gottesdienste in der Gustav-Adolf-Gedächtniskirche in Hirschau. Darüber hinaus Habe Falk früher auch in der Barackenkirche in Schnaittenbach die Orgel gespielt. Auch organisiert er laut Fischer besondere Musikprojekte und kümmert sich um deren Finanzierung. Obwohl der gebürtige Schnaittenbacher nicht mehr hier lebt, übernimmt er dennoch regelmäßig den Organistendienst in Hirschau. Seit September ist Falk der leitende Organist im großen Team an Musikern der beiden evangelischen Gemeinden Amberg-Auferstehung und Hirschau. Er plant und koordiniert die kirchenmusikalischen Einsätze. Als Dank überreichte ihm Pfarrer Fischer eine Ehrenurkunde und ein Geschenk.
Der Geistliche dankte Doris Hüttner für 25 Jahren ehrenamtlichen Dienst. Zuerst war sie demnach Mitglied im Kirchenvorstand, nun Mitglied des Gemeindebriefteams. Vieles macht sie ehrenamtlich, nähte etwa für das Gemeindehaus alle Vorhänge. Auch sie erhielt vom Stadtpfarrer eine Urkunde und ein Geschenk.
Regine Hiemer sperrt täglich die Kirche auf und sieht oft auch mehrmals am Tag nach dem Rechten. Pfarrer Fischer dankte ihr dafür und ernannte sie zur „Ehrenmesnerin mit Schlüsselgewalt über die Gustav-Adolf-Gedächtnis-Kirche". Auch würdigte er das Engagement der Gemeindebriefausträgerinnen Ruth Garban, Petra und Erwin Zach sowie Gisela Witt. Ingrid Schlosser und Gabriele Heuberger organisieren monatlich den Seniorenkreis. Sie planen spannende Vorträge und Ausflüge und backen auch die Kuchen immer selbst. Pfarrer Fischer überreichte ihnen als kleine Anerkennung einen Gutschein. „Sie machen es möglich, dass Gemeinschaft, Freude und Bildung auch im Alter stattfinden kann“, betonte der Pfarrer.













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