07.10.2019 - 15:52 Uhr
HirschauOberpfalz

Ministerpräsident zeichnet Hirschauer Werner Stein aus

Als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes hat Ministerpräsident Markus Söderrund 300 Ehrenamtliche zu einem Empfang in die Würzburger Residenz eingeladen - darunter war auch ein Hirschauer.

Werner Stein (Zweiter von rechts) ist von Ministerpräsident Markus Söder (Mitte) für sein Engagement ausgezeichnet worden. Susanne Stein (Zweite von links), NBMB-Präsident Manfred Ländner und Angelika Becher, Vorsitzende des NBMB-Kreisverbands Bamberg, gratulieren.
von Werner SchulzProfil

Gäste bei der Feierstunde waren verdiente Persönlichkeiten aus der gesamten Oberpfalz und aus Franken. Dazu zählte Werner Stein. "Die Einladung aus der Staatskanzlei kam für mich ganz überraschend. Ich weiß auch heute noch nicht, wer mich vorgeschlagen hat. Adressiert war das Schreiben an den Kreisvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbunds (NBMB)", erzählt er.

Verdient hat Stein die Auszeichnung allemal: Die Liste seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten ist lang. Bleibende Verdienste hat er sich um den Musikzug erworben, dem er 1972 als Zehnjähriger beitrat und als Instrument die Querflöte wählte. Ab 1981 gehörte er dem Vorstand als Jugendvertreter an, ab 1985 als stellvertretender Vorsitzender. 1987 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Als er 2013 das Amt nach 26 Jahren abgab und sein Sohn Maximilian die Nachfolge antrat, ging für den Musikzug eine überaus erfolgreiche Ära zu Ende. Seither dient er dem Musikzug als Schriftführer.

Dieses Amt übernahm er 1999 beim NBMB-Kreisverband. Von 2002 bis 2005 war er dessen Vize-Vorsitzender, seit 14 Jahren steht er an der Spitze des Verbands. Dem Bezirksvorstand gehört er seit 2002 an, seit 2013 ist er Bezirksgeschäftsführer. 2014 wurde er zum stellvertretenden Bezirksvorsitzenden und Vertreter des Bezirks Oberpfalz in das Präsidium gewählt. Nicht fehlen darf in der Aufzählung seine Mitarbeit als Beisitzer (2005 bis 2011) und Schriftführer (2011 bis 2016) im Vorstand des Deutschen Twirling-Sportverbands. Das ist eine Form der Jonglage. Seit 2014 gehört Stein zusätzlich als gewähltes Mitglied dem Jugendhilfeausschuss des Landkreises an.

In seiner Rede unterstrich Ministerpräsident Söder den nicht hoch genug einzuschätzenden Wert des ehrenamtlichen Engagements für die Gesellschaft. "Ein Leben ohne Ehrenamt ist undenkbar und der Staat würde seine Seele verlieren." Würden alle Ehrenamtlichen einmal 24 Stunden streiken, würde ein Riesenchaos herrschen. Als Paradebeispiele nannte er den Ausfall von Feuerwehren und anderen Rettungsdiensten. Auch die Kultur- und Sportwelt wäre um ein großes Stück ärmer. Söder bezeichnete die Anwesenden als Vorbilder, die durch ihre Tätigkeit auch junge Menschen zum ehrenamtlichen Engagement motivieren könnten.

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