Am Samstag, 19. September, haben über 55 Einsatzkräfte und Mandatsträger aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg an einem Offroad-Fahrsicherheitstraining im aktiven Tagebau der AKW Amberger Kaolinwerke in Hirschau-Schnaittenbach teilgenommen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Harald Schwartz, Stimmkreisabgeordneter für Amberg und Amberg-Sulzbach, um das ehrenamtliche Engagement der Region zu stärken und die Einsatzfähigkeit abseits befestigter Straßen zu verbessern. Er informiert über diese Veranstaltung in einer Pressemitteilung. Die AKW Amberger Kaolinwerke, vertreten durch Dr. Matthias Kick und den Kommandanten der Werksfeuerwehr Karl Siegert, stellten das Gelände zur Verfügung und unterstützten die Veranstaltung.
Praxisnahes Training
Das Professional Offroad Institute (POI) übernahm die fachliche Leitung des Trainings. Johannes Lindenberger aus Auerbach und Johannes Wurster aus Wirsberg führten die Teilnehmer durch praxisnahe Übungen im Bereich Geländefahren, Fahrzeugbergung und sichere Fahrzeugbeherrschung. POI steht für professionelle Ausbildung und praxisnahes Training, um Einsatzkräfte auf reale Situationen vorzubereiten. In der Mitteilung heißt es: "Offroad-Fahren bedeutet für uns Verantwortung, Technikverständnis und Respekt gegenüber Mensch, Maschine und Natur. Unsere Trainings orientieren sich an realen Situationen und vermitteln Wissen, das im Gelände wirklich funktioniert. Einsatzkräfte brauchen beides – aber gerade das Fahren abseits befestigter Straßen kommt in der Ausbildung bislang viel zu kurz. Genau diese Lücke wollen wir schließen", so Johannes Lindenberger und Johannes Wurster von POI."
Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) aus dem gesamten Landkreis waren vertreten. Insgesamt standen über sieben Einsatzfahrzeuge zur Verfügung, darunter Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Hirschau, Schnaittenbach und Kemnath a.B., der Werksfeuerwehr der AKW Amberger Kaolinwerke sowie des THW. Bürgermeisterin Beate Dietrich aus Hirschau und Bürgermeister Marcus Eichenmüller aus Schnaittenbach unterstützten die Veranstaltung mit ihren Fahrzeugen.
Vernetzung und Synergien
Die Veranstaltung zielte darauf ab, Einsatzkräfte, kommunale Verantwortungsträger und Fachleute zu vernetzen und das Thema Offroad-Fahrsicherheit in der Öffentlichkeit zu verankern. Dr. Matthias Kick von den AKW Amberger Kaolinwerken betonte die Bedeutung realitätsnaher Übungen für die Einsatzbereitschaft im Ernstfall. Dr. Harald Schwartz wird abschließend in der Mitteilung folgendermaßen zitiert: "Was viele nicht sehen: Hinter jedem Einsatz stecken unzählige Stunden der Vorbereitung, des Trainings und der Weiterbildung – alles in der Freizeit, alles ehrenamtlich und alles aus echter Überzeugung. Diese Menschen verdienen unseren größten Respekt und unsere volle Unterstützung. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, dafür für unsere Heimat aktiv zu werden und solche Formate zu ermöglichen."













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