Nach knapp zwei Jahren Pause wegen Corona fand wieder eine von der Stadt Hirschau organisierte Rama-dama-Aktion statt. Daran beteiligten sich unter anderem Mitglieder von Feuerwehr Weiher, IG BCE, Hirschauer Garde, Obst- und Gartenbauverein Hirschau, Bündnis 90/Die Grünen, BRK-Wasserwacht Hirschau, TuS -Keglern, Anglerverein Hirschau, Katholischem Frauenbund, TuS/WE Hirschau, Trachtenverein und Wanderverein. Bürgermeister Hermann Falk dankte allen Helfern bei einer Brotzeit im städtischen Bauhof.
Bei den Helfern machten sich Unverständnis und Ärger über die Müllsünden in der Natur breit. So stießen sie auf Glas- und Plastikmüll an den Dämmen des Moosweihers, obwohl auf beiden Seiten Container dafür stehen. Der Pächter des Moosweihers, der das Gewässer gerade abfischte, machte seinem Unmut darüber Luft: „Unglaublich, was wir regelmäßig im und am Moosweiher entsorgen: Glasflaschen, Dosen, alte Räder, Plastik und Reifen.“ Das Gebiet um den Moosweiher sei eines der ökologisch schützenswerten Areale im Bereich Hirschau.
Eine weitere Gruppe, die das Gebiet um den Ort Weiher absuchte, erstaunte mit ihren Funden: vergrabener Plastikabfall, Hausmüll, Fitnessgeräte, alte Autoreifen, Bitumen- und Plastikfolien, Rasenmäher, Fernseher – die Liste der Sachen, die in den Wald geworfen wurden, ist lang. Wer Unrat und Müll in der Natur findet, kann sich an die Stadtverwaltung wenden, die dem Umweltfrevel dann nachgeht, lautete ein Tipp.












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