Hirschau
31.03.2019 - 10:23 Uhr

Rollator-Olympiade im Hirschauer Seniorenheim St. Barbara

Nach einer Schätzung der Gesellschaft für Gerontotechnik sind 2,2 Millionen Rollatoren auf Deutschlands Bürgersteigen unterwegs. Studien belegen, dass viele Senioren durch ungeübten oder falschen Gebrauch ihrer Gehwägen Unfälle erleiden.

Das Seniorenheim St. Barbara veranstaltet für seine Bewohner eine Rollator-Olympiade. Bei der Siegerehrung (sitzend, von links): Johann Prösl (1. Platz), Margarete Singer (3. Platz) und Monika Meier (2. Platz). Ihnen gratulierten (stehend, von links): Betreuerin Doris Schwarzbauer, Thomas Kraus und Gerontotherapeutin Anita Dobmeier. Bild: u
Das Seniorenheim St. Barbara veranstaltet für seine Bewohner eine Rollator-Olympiade. Bei der Siegerehrung (sitzend, von links): Johann Prösl (1. Platz), Margarete Singer (3. Platz) und Monika Meier (2. Platz). Ihnen gratulierten (stehend, von links): Betreuerin Doris Schwarzbauer, Thomas Kraus und Gerontotherapeutin Anita Dobmeier.

Auch viele Bewohnern des BRK-Seniorenheims St. Barbara nutzen im Heim selber und auch bei Ausflügen solche Gehhilfen. Die Gehwägen dienten den Senioren nun sogar als Sportgerät – bei der Rollator-Olympiade. Als Rennleiter hatte Gerontotherapeutin Anita Dobmeier mit Thomas Kraus von einem Weidener Sanitäts-Fachhaus einen Fachmann engagiert.

Elf Senioren gingen bei dem Wettkampf an den Start. Für sie hatte Kraus einen durch Kegel markierten Slalomparcours aufgebaut. Bei dessen Bewältigung konnten die Teilnehmer ihr Reaktionsvermögen unter Beweis stellen und demonstrieren, wie geschickt sie ihr Fahrzeug beherrschen. Im Vorlauf wurden die drei Zeitschnellsten ermittelt, die dann in einer Finalrunde den Sieger ermittelten. Gold ging schließlich an Johann Prösl. Er bewältigte die Strecke in 17,68 Sekunden und lag damit klar vor Monika Meier (28,25) und Margarete Singer (29,79). Anita Dobmeier und Betreuerin Doris Schwarzbauer bedachten alle Teilnehmer mit Trostpreisen und Urkunden, für das Siegertrio gab es außerdem Rosen

 
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