19.08.2020 - 11:20 Uhr
HirschauOberpfalz

TuS Hirschau saniert seine Kegelbahnen

Intensiver Wettkampfsport, Trainingsbetrieb, Meisterschaften und Hobbysportler – 20 Jahre lang sind die sechs Kegelbahnen im Hirschauer Sportpark mächtig beansprucht worden. Eine Generalsanierung wurde nötig, die nun abgeschlossen ist.

Bürgermeister Hermann Falk, Walter Fleischmann vom Vorstandsteam des TuS Hirschau und Dieter Held, der Zweite Abteilungsleiter der Kegelabteilung im TuS Hirschau (von links), eröffnen die renovierten Kegelbahnen im Hirschauer Sportpark.
von Gerhard FleischmannProfil

An den sechs Kegelbahnen im Hirschauer Sportpark taten sich in den vergangenen Jahren nach und nach durch natürlichen Verschleiß immer mehr Baustellen auf. Deshalb entschlossen sich die Kegelabteilung und der TuS Hirschau, eine Generalsanierung vorzunehmen. Das knapp 60 000 Euro Projekt war finanziell nur zu stemmen, da sowohl die Stadt Hirschau als auch der BLSV als Förderer mit im Boot waren. Der Anlaufbereich und die Technik wurden auch mit viel Eigenleistung auf Vordermann gebracht und einige weitere kleinere Schwachstellen beseitigt. Auf den ersten Blick hat man das Gefühl, vor komplett neuen Bahnen zu stehen, lautete unisono das Fazit nach Abschluss der Arbeiten.

Die Neueröffnung der Kegelanlage im Jahr des 150. Geburtstags des TuS Hirschau war eigentlich als großes Fest geplant, aber in Zeiten von Corona fällt alles einige Nummern kleiner aus. Bürgermeister Hermann Falk hob besonders das Engagement der Kegler sowohl in der Umbauphase als auch als Sportbotschafter der Stadt mit Rot-Weiß in der 1. Bundesliga und FAF zuletzt in der Bayernliga hervor. Solche Projekte seien nur zu schaffen, wenn bei aller gesunden Konkurrenz im Klub das Miteinander im Sinne des Sports und des Vereins passe.

Walter Fleischmann vom Leitungsteams des TuS Hirschau stellte fest: "Die Renovierung ist in vollem Umfang gelungen." Der stellvertretende Abteilungsleiter Dieter Held dankte den Sponsoren und allen Helfern. Er erläuterte die Umbauten im Detail.

Den Vereinen Rot-Weiß und FAF blieb dann das Eröffnungsspiel XXL vorbehalten. Jedes Team bestand aus neun Keglern. Dabei zeigte sich, dass die Bahnen weiter Top-Leistungen ermöglichen. Bei Rot-Weiß glänzten Alexander Held (626 Kegel), Marcus Gevatter (615), Daniel Rösch (610) und Thomas Immer (595). FAF hatte in Kevin Meier (597), Oliver Lenk (590) und Julian Stepan (582) die besten Akteure. Letztlich war der Zweitligist Rot-Weiß mit 5233 zu 4943 das bessere Team, aber auch die Neuzugänge von FAF und Leistungsträger Julian Stepan überzeugten.

Bei Keglern viele Fragen offen

Hirschau

Die Einhaltung der wegen Corona nötigen Hygienemaßnahmen wurde akribisch vorbereitet und umgesetzt. Die Zuschauerzahl war auf 24 beschränkt, Sportler und Zuschauer voneinander getrennt. Es gab kein Abklatschen und auch keine Anfeuerungsrufe, um die Gefahren einer Ansteckung einzudämmen. Besonders das Fehlen der Anfeuerung sorgte für eine außergewöhnliche Atmosphäre. Das wichtigste aber war, dass überhaupt gespielt werden konnte.

Darauf hoffen die Kegler auch zu Saisonbeginn Mitte September. Gleich am ersten Spieltag am Samstag, 19. September, steigt nach der Zweitliga-Partie Rot-Weiß 1 gegen Victoria Bamberg 2 das Hirschauer Stadtderby in der Landesliga (Rot-Weiss 2 gegen FAF 1).

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