05.06.2018 - 08:48 Uhr
HirschauOberpfalz

Unwetter bereitet Trachtler-Gartenfest jähes Ende

Dem heurigen Gartenfest wird der Heimat- und Trachtenverein in seiner Chronik ein eigenes Kapitel widmen. Noch nie in der 71-jährigen Geschichte des Vereins wurde eine Veranstaltung auf solch dramatische Weise beendet wie diesmal.

Das Gartenfest des Heimat- und Trachtenvereins wird in die Vereins-Chronik eingehen. Nach den Tanzdarbietungen von Klein und Groß bereitet ein Unwetter, wie es Hirschau noch nicht gesehen hat, dem Fest ein jähes Ende.

(u) Die Veranstaltung lief sehr gut an. Zur Freude des Vorsitzenden Michael Meier und seines Helferteams fanden sich schon am frühen Nachmittag zahlreiche Gäste im Biergarten des Josefshauses ein. Sie konnten nicht nur Kaffee, Kuchen, Torten oder Grillgerichte genießen, sondern sich auch an den Tanzdarbietungen erfreuen. Klein und Groß tanzten zusammen den „Hans, bleib daou“, den „Kikeriki“, den „Hans Adam“, die „Sternpolka“ und „'s Feuerhäusl“. Dass sich nicht alle im Dirndl und in der Lederhose, sondern auch im Vereins-T-Shirt auf der Tanzfläche drehten, lag daran, dass eine ganze Reihe der Tänzer auch als Bedienungen und an den Verpflegungsständen im Einsatz war.

Kurzum – es herrschte beste Stimmung, als sich der Himmel verfinsterte, erste Blitze am Himmel zuckten und lautstarkes Donnergrollen zu hören war. So mancher glaubte zunächst noch, da ziehe ein normales Gewitter von kurzer Dauer auf. Was dann aber über Hirschau hereinbrach, war ein Unwetter, wie es die Kaolinstadt in diesem Jahrhundert noch nicht erlebt hat. Starkregen und Hagelkörner prasselten unaufhörlich hernieder. Zum Glück konnten sich Gastgeber wie Besucher in den Saal des Josefshauses retten.

Ans Heimgehen war angesichts dieses Sturmes nicht zu denken. Die Trachtlertruppe wusste sich rasch zu helfen, verköstigte die Besucher weiter mit Getränken und Speisen. Gegrilltes war allerdings nicht mehr zu haben. Angesichts der Wassermassen schwante so manchem nichts Gutes, wenn er an den Keller im eigenen Haus dachte. In der Tat erlebten einige nach der Heimkehr eine unangenehme Überraschung.

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