Für den VdK-Ortsverband war die Ära Eisert eine erfolgreiche Zeit. Bei seiner Amtsübernahme 1994 zählte der Verband 148 Mitglieder, bei seinem Anfang des Jahres aus gesundheitlichen Gründen erfolgten Rücktritt waren es 440. Daran erinnerte sein Nachfolger Leonhard Wischer bei der kleinen Feierstunde im Schloss-Hotel. An der Aufwärtsentwicklung habe er maßgeblichen Anteil. Die von ihm angebotenen Veranstaltungen - eine gute Mischung aus Information und Geselligkeit - fanden bei Mitgliedern großen Anklang. Besonders galt das für die von ihm organisierten Tagesausflüge und Mehr-Tagesreisen.
Wischer bezeichnete Eisert, der dem VdK am 1. März 1983 beigetreten war, als "VdK-Urgestein". Seine Aktivitäten hätten sich nicht auf den Ortsverband beschränkt, auch im Kreisverband sei er aktiv gewesen. Mit der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden wolle man sich bei Eisert für seinen großen Einsatz bedanken.
Dass Eiserts Wort im VdK-Kreisverband, dessen Vorstand er ab 1994 angehörte, Gewicht gehabt habe, bestätigte stellvertretender Kreisvorsitzende Johann Ludwig. Er erinnerte, dass Eiserts soziales Engagement eine besondere Würdigung durch die 1999 erfolgte Berufung zum ehrenamtlichen Richter am Sozialgericht Regensburg erfahren habe. Diese Aufgabe habe er fast zwölf Jahre lang äußerst gewissenhaft erfüllt, bis er sie 2011 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste. Auch beim VdK-Bundesverband sei Eiserts Einsatz nicht unbemerkt geblieben. Bereits im Juni 2008 sei ihm "als Zeichen dankbarer Anerkennung für hervorragende Leistungen für Menschen mit Behinderungen, Rentnerinnen und Rentner" die Goldene Ehrennadel des Sozialverbandes verliehen worden.
Anton Eisert bedankte sich für die große Auszeichnung. Er habe sein Vorsitzendenamt gerne ausgeübt. Dem amtierenden Ortsvorstand stehe er als Beisitzer gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

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