02.06.2020 - 14:20 Uhr
HirschauOberpfalz

Im Vertrauen auf Gott

In der katholischen Pfarrei Mariä Himmelfahrt ist es Tradition, vor Beginn der Ausflugs- und Urlaubsfahrten den Segen Gottes für die Fahrzeuge und ihre Lenker zu erbitten.

Vom Altarpodest aus besprengt Stadtpfarrer Johann Hofmann die an ihm vorbeifahrenden Fahrzeuge samt ihren Lenkern mit Weihwasser, so auch Stadtheimatpfleger Sepp Strobl auf seiner 600er-BMW, Baujahr 1975. Mit den Worten „Ja, öitza kenne’n erscht“ taucht der Pfarrer den Weihwasserpinsel tief ein und besprengte den Biker mit einer extra großen Portion.
von Werner SchulzProfil

In der Pfarrei Mariä Himmelfahrt ist es Tradition, vor Beginn der Urlaubszeit den Segen Gottes für die Fahrzeuge und ihre Lenker zu erbitten. Auch wenn die Corona-Pandemie heuer die Reisefreudigkeit stark einschränken wird, hielt Pfarrer Johann Hofmann an dieser Tradition fest.

An Christi Himmelfahrt lud er zur Fahrzeugsegnung auf den ehemaligen WE-Fußballplatz an der Kolpingstraße ein - mit beachtlicher Resonanz. Zu den 31 Autos mit ihren Chauffeuren gesellten sich ein Motorradfahrer und eine stattliche Schar von Radlernn. Die Besitzer und Lenker der Fahrzeuge vertrauen offenkundig im Straßenverkehr nicht nur auf das eigene Können und die Technik, sondern bauen bewusst auch auf den Segen Gottes.

Dass Gott alle, die ein Fahrzeug nutzen, vor Unglück und Schaden bewahren möge, bat Hofmann in seinem Segensgebet. Die Fahrzeuglenker sollten sich im Straßenverkehr allzeit verantwortungsbewusst, rücksichtsvoll und hilfsbereit verhalten. Vom Altarpodest aus besprengte er die an ihm vorbeifahrenden Fahrzeuge samt ihren Lenkern mit Weihwasser.

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