01.12.2020 - 11:30 Uhr
HirschauOberpfalz

Ein vorweihnachtlicher Gruß vom Monte Kaolino

In den größten Städten und in den kleinsten Dörfern leuchtet in der Adventszeit ein mit Lichtern geschmückter Christbaum. Diese liebgewordene Tradition konnte nicht einmal Corona zu Fall bringen.

Vom Gipfel des angeblich höchsten künstlichen Sandbergs der Welt, dem Monte Kaolino in Hirschau, strahlt ein Christbaum weit ins Land hinein.
von Autor INDProfil

So strahlt auch jedes Jahr mit Beginn der Vorweihnachtszeit vom angeblich höchsten künstlichen Sandberg der Welt, dem Monte Kaolino in Hirschau, ein Christbaum weit ins Land hinein. Schon seit über 60 Jahren wird ein Baum am Gipfel aufgestellt und ist in der Adventszeit nicht mehr wegzudenken. Natürlich hat er in dieser langen Zeit auch einiges mitgemacht. War es anfangs ein echter Baum, den später ein Sturm fällte, so wurde dieser durch ein stabiles Metallgestänge ersetzt. Aber auch dieses musste im Laufe der Zeit ausgetauscht werden, und so steht jetzt ein Sendemast an dessen Stelle. An den Seiten des Mastes werden Leitungen mit Energiesparlampen von der Spitze zum Boden geführt, so dass das Gebilde aus der Ferne aussieht wie ein echter Christbaum. An der Spitze leuchtet ein Weihnachtsstern. Da er schon seit mehreren Jahrzehnten einen schönen und gewohnten Anblick bietet, gehört der Christbaum auf dem Monte Kaolino in der Weihnachtszeit zum beliebten Markenzeichen der Stadt Hirschau. Wie ein Leuchtturm steht er auf dem Gipfel und begrüßt auch die Heimkehrer, die lange von zu Hause weg waren und Weihnachten wieder in der Heimat verbringen wollen.

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