(u) Unter der Regie von Vorsitzendem Felix Fischer und seinem Stellvertreter Christian Renner waren am Samstag und Sonntag jeweils rund 40 Helfer im Einsatz. Der lohnte sich. Jedenfalls waren die 693 Teilnehmer aus 36 auswärtigen und 6 örtlichen Vereinen - 320 starteten am Samstag, 373 am Sonntag - voll des Lobes über die perfekte Organisation der Veranstaltung. Große Komplimente gab es auch für Streckenwart Manfred Kindzorra. Die von ihm ausgesuchten Wanderrouten waren offenbar ganz nach dem Geschmack der Wanderfreunde, wie auch der Bezirksvorsitzende Franz Kummetsteiner feststellte.
Vier Strecken zur Auswahl
Das Bauhofgelände samt Fahrzeughalle erwies sich wieder als idealer Start- und Zielort. Während andernorts meist nur drei oder zwei Strecken angeboten werden, standen in Hirschau vier Varianten über 5, 11, 15 und 21 Kilometer zur Auswahl. Sie führten in den Nordwesten Hirschaus und boten interessante Ein- und Ausblicke in die idyllischen Weiher-, Bach- und Waldlandschaften sowie in die für Hirschau typischen Kaolingruben. In die Halbmarathonstrecke (21 km), die am Rödlasturm in Massenricht vorbeiführte, war ein Teilstück des sehenswerten erdgeschichtlichen Geopfades einbezogen, in dessen Verlauf man den vor 150 Jahren stillgelegten Mühlensteinbruch mit seiner monumentalen Wand passierte.
An den Verpflegungsstellen und auf dem Zielgelände wurde man bestens mit Getränken und Speisen versorgt. Nach der Rückkehr konnte jeder sein Kaloriendefizit am Grillstand oder an der Kuchen- und Tortentheke ausgleichen. Bei der Preisverleihung dankte Christian Renner dem großen Helferteam. Jeder habe sein Bestes gegeben. In seinen Dank schloss er die Helfer des BRK und die Bauhofmitarbeiter ein. Bürgermeister Hermann Falk dankte er für die Überlassung des Bauhofgeländes.
Auge für Schönheit
Das Stadtoberhaupt gratulierte dem Wanderverein zu der gelungenen Veranstaltung. Überhaupt wisse er die Arbeit des Wandervereins zu schätzen. "Wandern macht Spaß, es befreit von Stress und Hektik", meinte Falk. Er war sich sicher, dass sich die Gäste wohl fühlten. Sie hätten sich von der Schönheit der Hirschauer Gegend überzeugen können. "Vielleicht kommt der eine oder andere auch ohne Wandertag in unsere Stadt." Zusammen mit den Vorsitzenden Fischer und Renner nahm Falk die Auszeichnung der stärksten Wandergruppen vor. Bei den auswärtigen Vereinen erhielten Ehrenpreise: 1. WF Amberg, 2. WF Kümmersbruck, 3. DJK Ursensollen, 4. WF Schwarzhofen, 5. WF Pressath.
Die Ehrenpreise für die örtlichen Gruppen gingen an: 1. Kleingartenverein, 2. Heimat- und Trachtenverein, 3. Conrad-Sportverein, 4. CSU-Ortsverband, 5. FU-Ortsverband, 6. Caritas-Sozialstation.













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