23.12.2018 - 09:19 Uhr
Oberpfalz

Hirschauer Stadtrat zieht positive Jahresbilanz

Lieblich die Musik und positiv das Fazit - der Kinderchor Herzwärts singt bei der Sitzung, mit der der Hirschauer Stadtrat ein arbeitsreiches Jahr beschließt. Bürgermeister Hermann Falk und die Fraktionssprecher sprechen Worte des Dankes.

Dem fleißigsten Sitzungszuhörer Erwin Hausmann (Dritter von links) gratulieren (von links): stellvertretender Fraktionssprecher Günther Amann (SPD), Fraktionssprecher Günther Schuster (FW), Hans-Jürgen Schönberger (CSU), Dritter Bürgermeister Peter Leitsoni und Bürgermeister Hermann Falk
von Gerhard FleischmannProfil
Der Jugendchor Herzwärts mit seiner Leiterin Gertrud Siegert (links) und Irina Herrmann an der Hammondorgel umrahmen die Feier mit adventlichen Liedern.

In Anwesenheit der beiden ehemaligen Bürgermeister Helmut Rösch und Hans Drexler sowie des treueste Sitzungszuhörers Erwin Hausmann zog Bürgermeister Hermann Falk Bilanz über das zu Ende gehende Jahr. Ein Essen im Schlosskeller schloss sich an.

In den 50 öffentlichen und nicht-öffentlichen Stadtrats- und Ausschusssitzungen wurden Laut Falk 2018 insgesamt 426 Beschlüsse gefasst. Die reine Sitzungszeit ohne Vorbesprechungen betrug 65 Stunden und 30 Minuten. Die Einwohnerzahl Hirschaus ging heuer auf 5722 Bürger zurück. 43 Geburten standen 81 Sterbefälle, 237 Zuzügen 279 Wegzüge gegenüber.

Der Bürgermeister hob das kollegiale und sachbezogene Klima im Stadtrat hervor und dankte für die faire Zusammenarbeit. Auch würdigte er das Engagement der Mitarbeiter in allen Einrichtungen der Stadt und rief dazu auf, "weiter mit Herz und Verstand für Hirschau aktiv zu sein".

Fraktionssprecher Hans-Jürgen Schönberger (CSU) dankte dem Bürgermeister, der darauf bedacht gewesen sein, konsensfähige Lösungen aufzuzeigen und in strittigen Fragen ausgleichend zu wirken. Viele Vorhaben seien geplant, doch die Auftragsbücher der Architekten und der Bauunternehmen seien prall gefüllt, die Auslastung sehr hoch. Deshalb lasse die Umsetzung zum Leidwesen aller auf sich warten. Die Generalsanierung der Schule werde mehrere Jahre dauern, aber auch viele andere Maßnahmen stünden an.

Günther Amann, der SPD-Fraktionssprecher Josef Birner vertrat, wies auf das schwedische Mädchen Greta Thunberg hin, das vor dem schwedischen Parlament für den Klimaschutz demonstriert habe. Sie habe rasch Mitstreiter gefunden und sogar eine Rede bei der Weltkklimakonferenz halten dürfen. "Von der 15-jährigen Greta können wir viel lernen", sagte Amann.

Günter Schuster als Sprecher der Freien Wähler sprach ebenfalls den Klimawandel an. Zu danken sei insbesondere der Feuerwehr und allen weiteren Helfern, die bei den Starkregen-Ereignissen dieses Jahres an ihre Grenzen gegangen sei. Dank gelte es auch den Firmen zu sagen, die über die Gewerbesteuer die anstehenden Baumaßnahmen mit umsetzen helfen.

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