In der Gemeinde Hirschbach hat es innerhalb eines Jahres fünf Neugeborene gegeben. Deren Eltern haben bei einem Neugeborenen-Empfang im Sitzungssaal des Rathauses in Eschenfelden Bäume für ihre Kinder bekommen. Im vergangenen Jahr waren acht Bäume überreicht worden. Bürgermeister Hermann Mertel und 3. Bürgermeister Richard Leißner freuten sich, dass sie heuer weitere fünf Bäume übergeben konnten. Für die kleine Gemeinde Hirschbach seien die anhaltenden Geburtenraten ein Segen für die Zukunft. Und junge Familien sollten auch weiter im Mittelpunkt stehen. Freudig berichteten die beiden Bürgermeister, dass die Generalsanierung des Kindergartens noch vor dem Martinszug vollendet wird und der Umzug kommende Woche erfolgt. Vier Krippenplätze seine noch frei, informierte Richard Leißner.
Den Brauch, dass zur Geburt eines Kindes ein Baum gepflanzt wird, wollen die Hirschbachtaler aufrecht erhalten. Der Baum als Sinnbild des Lebens stehe für Fruchtbarkeit, Gedeihen und Wachstum. Als symbolischer Lebensbaum für das Neugeborene wachse jeder einzelne Baum gemeinsam mit den Kindern heran. Die jungen Familien bekamen Gutscheine für einen Baum ihrer Wahl, den sie bei der Firma Lobinger abholen können. Der erste Baum wurde nach dem Neugeborenen-Empfang gleich am Abend noch gepflanzt. Für Familien, deren Garten noch nicht fertig gestellt ist oder die nicht über einen großen Garten verfügen, stellt die Gemeinde entsprechende Flächen zur Verfügung. Daher wurde zwischen Rathaus und Spielplatz ein passender Platz für den ersten Baum gefunden. Beim Pflanzen half auch Bürgermeister Mertel mit.













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