Feuerwehr Hirschbach weiht Gerätehaus und Tragkraftspritzenfahrzeug ein

Hirschbach
23.09.2022 - 16:14 Uhr

Für diesen besonderen Tag haben sich die Floriansjünger aus Hirschbach in Schale geworfen: Ihr neues Tragkraftspritzenfahrzeug wurde kirchlich gesegnet. Eingeweiht wurde zudem das extra für dieses Auto umgebaute Gerätehaus.

Gut ein Jahr nach seiner Ankunft hat das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Feuerwehr Hirschbach seinen kirchlichen Segen erhalten. Dem katholischen Pfarrer Roland Klein und seinem evangelischen Kollegen Johannes Schroll oblag es, die ökumenische Segnung vorzunehmen. Beide wünschten unfallfreie Einsätze und betonten: "Feuerwehrdienst ist gelebte Nächstenliebe." Die ersten Einsätze hat das Fahrzeug bereits erfolgreich gemeistert.

Bei der anschließenden Feierstunde blickte Kommandant Reinhard Vogel auf den Beschaffungsprozess zurück und erklärte, dass Mitte November vergangenen Jahres das "neue Schmuckstück" bei der Firma Furtner und Ammer endlich abgeholt werden konnte. Da das Feuerwehrhaus in Hirschbach für das neue Auto aber zu klein war, musste das Gebäude umfangreich um- und angebaut werden. In diesen Umbau steckten die Mitglieder der Wehr etliche Stunden an Eigenleistung. Das Finanzielle habe die Gemeinde entsprechend übernommen. Ausführlich berichteten die beiden Vorsitzenden Jochen Päßler und Michael Höfler vom Umbau.

Zahlreiche Gäste waren der Einladung der Hirschbacher Wehr gefolgt, darunter Vertreter des Gemeinderates und Bürgermeister Hermann Mertel Kreisbrandinspektor Hans Sperber sowie Abordnungen der Feuerwehren Eschenfelden, Achtel, Grünreuth und Schmidtstadt sowie Vertreter der Bergwacht und der örtlichen Vereine. Laut Bürgermeister Hermann Mertel ist das neue Tragkraftspritzenfahrzeug auf die Bedürfnisse im Schutzbereich der Feuerwehr Hirschbach zugeschnitten. Kreisbrandinspektor Hans Sperber beglückwünschte die Wehr zum neuen Feuerwehrfahrzeug. Sowohl Mertel als auch Sperber bezeichneten die freiwilligen Feuerwehren als "wichtig und wertvoll", da sie ehrenamtlich Tag und Nacht zu Schutz und Hilfe der Bürger bereit seien. Beide verwiesen zudem auf die Fülle von Aufgaben, die Feuerwehren heutzutage haben.

Abschließend ehrten die Kommandanten Reinhard Vogel und Stefan Steger verdiente Feuerwehrmänner: Stefan Utz leistet seit 25 Jahren aktiven Dienst in der Wehr, sein Pate Manfred Utz wurde für 40-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet.

Hintergrund:

Geehrte Feuerwehrleute

  • Für 40-jährigen aktiven Dienst: Manfred Utz
  • Für 25-jährigen aktiven Dienst: Stefan Utz
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