Hirschbach
03.08.2018 - 15:17 Uhr

Johann Hartmann ist seit 60 Jahren im Ehrenamt

Feldgeschworene, auch "Siebener" genannt, tragen als Mittler zwischen Bürger und Vermessungsverwaltung zum nachbarschaftlichen Frieden bei. Einer von ihnen ist Johann Hartmann aus Unterklausen (Hirschbach) - seit inzwischen 60 Jahren.

Landrat Richard Reisinger überreichte Johann Hartmann die Ehrenurkunde. Dazu gratulierten der neue Leiter des Amtes für Vermessung, Joachim Gesierich, Armin Linhard (Obmann der Feldgeschworenen) und Bürgermeister Hans Durst (von links). Christine Hollederer
Landrat Richard Reisinger überreichte Johann Hartmann die Ehrenurkunde. Dazu gratulierten der neue Leiter des Amtes für Vermessung, Joachim Gesierich, Armin Linhard (Obmann der Feldgeschworenen) und Bürgermeister Hans Durst (von links).

Der 90-Jährige hat das Ehrenamt einst von seinem Vater übernommen. Nun wurde er von Landrat Richard Reisinger und Joachim Gesierich, dem neuen Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, für seinen Einsatz als Siebener mit der Ehren- und Dankurkunde des Bayerischen Finanzministeriums ausgezeichnet.

Reisinger betonte, dass die Hüter der Grenzen auch in der schnelllebigen, digitalen Welt von heute unersetzlich seien. Der Freistaat setze nach wie vor auf die Ortskenntnisse der Feldgeschworenen. Gesierich sieht in ihnen "geschätzte Mitarbeiter, die wir nicht missen möchten".

Diese sind aus den alten Mark- und Feldgerichten hervorgegangen. Sie fällten in Grenzangelegenheiten Schiedssprüche. So wurden die Feldgeschworenen zu Hütern der Grenzen und Abmarkungen. Feldgeschworene bekleiden eines der ältesten kommunalen Ehrenämter; sie werden auf Lebenszeit gewählt und vereidigt.

 
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