11.09.2018 - 12:31 Uhr
Höflas bei KemnathOberpfalz

Bruchlandung in der Wiese

Um einen Zusammenprall zu vermeiden, lenkt eine Autofahrerin am Dienstag ihren Kleinwagen nach rechts von der Staatsstraße 2168. Dennoch kommt es zum Unfall mit einem Verletzten und enormem Schaden.

Mit ihrem Ausweichmanöver vermeidet die Skoda-Fahrerin zwar den Zusammenstoß mit einem Traktorgespann, jedoch nicht den mit einem Wasserdurchlass. Schwerbeschädigt bleibt das Auto in einer Wiese stehen, die 27-Jährige zieht sich leichte Verletzungen zu.
von Michael DenzProfil

(mde) Die 27-Jährige aus dem Zulassungsbereich Wunsiedel war mit ihrem Skoda Fabia wohl zu unaufmerksam und zu rasant unterwegs, als sie gegen 8.30 Uhr die Staatsstraße von Kemnath in Richtung Neustadt am Kulm befuhr. Ein vor ihr fahrender Traktorlenker aus Kemnath wollte mit seinem landwirtschaftlichen Gespann rund 200 Meter vor Höflas nach links in einen Feldweg einbiegen. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Autofahrerin weder dessen Blinker noch das Abbremsen der landwirtschaftlichen Maschine bemerkt. Jedoch wurde der 62-jährige Traktorfahrer durch den Blick in den Spiegel auf den herannahenden Wagen aufmerksam und bog nicht ab, wodurch ein Zusammenstoß vermieden wurde. Die 27-Jährige konnte jedoch den Skoda nicht mehr rechtzeitig stoppen und steuerte ihn nach rechts von der Fahrbahn.

Der Kleinwagen stieß im Straßengraben gegen einen Wasserdurchlass, das total beschädigte Auto rollte anschließend rund 30 Meter weiter auf eine Wiese, wo es stehen blieb. Dank der beiden ausgelösten Airbags und des angelegten Sicherheitsgurts konnte die Fahrerin das Auto eigenständig verlassen. Mit leichteren Verletzungen brachte sie ein Rettungswagen vorsorglich ins Krankenhaus. Am Skoda entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 8000 Euro.

Die Feuerwehren aus Höflas und Kötzersdorf waren mit zehn Mann angerückt und sicherten die Unfallstelle ab. Zudem nahmen sie auslaufende Betriebsstoffe des Autos auf, die die Wiese verunreinigten. Auch Kreisbrandmeister Florian Braunreuther war vor Ort. Nach rund einer Stunde war die Strecke wieder frei befahrbar.

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