03.09.2019 - 12:05 Uhr
Höflas bei VorbachOberpfalz

Spülbohrung für Höflas

Seine Zustimmung erteilt der Gemeinderat Vorbach für Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung von Höflas. Es geht um eine Straßensinkastenleitung und "Speednetrohre".

Im Bereich der drei großen ortsbildprägenden Eichen in Höflas ist anstelle einer Straßensinkastenleitung eine Spülbohrung geplant. Die Mehrkosten belaufen sich laut dem Nachtragsangebot der Firma Scharnagl auf 10.311 Euro.
von Redaktion ONETZProfil

Auftragsvergaben für Maßnahmen im Zuge der Einfachen Dorferneuerung Höflas waren die zentralen Tagesordnungspunkte in der Gemeinderatssitzung. Zustimmung im Gremium fanden dabei das Nachtragsangebot der Firma Scharnagl aus Weiden für eine Spülbohrung anstelle einer Straßensinkastenleitung sowie das Angebot zum Verlegen von „Speednetrohre“ durch die Firma Fränkische Baugesellschaft aus Bayreuth.

Wie Bürgermeister Werner Roder erläuterte, war ursprünglich im Zuge der bereits begonnenen Erneuerung der Ortsstraßen in Höflas im Bereich der drei großen ortsbildprägenden Eichen eine Sinkastenleitung geplant. Aus fachlicher Sicht wurde sowohl von der ausführenden Firma Scharnagl als auch vom Ingenieurbüro Zwick in Weiden angeraten, in diesem Bereich - südlich des Anwesen „Höflas 1“ - von diesem Plan abzusehen und stattdessen eine Spühlbohrung machen zu lassen. Diese soll entsprechend bemessen werden, damit auch die Wasserleitung auf diese Weise mit verlegt werden könnte.

Die Kosten hierfür belaufen sich laut dem Nachtragsangebot der Firma Scharnagl auf 10.311 Euro. Mit dieser Maßnahme hat auch der Wasserzweckverband (WZV) „Vorbacher Gruppe“ Mehrkosten in Höhe von 4693 Euro zu stemmen. Anders als der WZV erwartet die Kommune, dass die Mehrkosten im Rahmen der Einfachen Dorferneuerung als förderfähig anerkennt werden. Unter der Voraussetzung eines Fördersatzes von 75 Prozent beläuft sich der kommunale Eigenanteil auf letztlich knapp 2600 Euro.

Zustimmung fand auch die Auftragsvergabe für das Verlegen von „Speednetrohren“ für eine eventuelle spätere DSL-Anbindung im Zuge der Straßenbauarbeiten in Höflas durch die Firma Fränkische Baugesellschaft (FBG) Bayreuth. Das entsprechende Kostenangebot beläuft sich auf knapp 23.000 Euro. Wie Bürgermeister Roder zu verstehen gab, sind diese Kosten allerdings nicht förderfähig. Er bezeichnete diese als freiwillige Leistungen der Kommune auf dem Gebiet der Verbesserung der Breitbandversorgung.

Das Gemeindeoberhaupt hielt es auch als sinnvoll, nachdem die Firma FBG im Auftrag des Bayernwerks die neuen Stromleitungen und die Kabel für die Straßenbeleuchtung in Höflas verlegt, die gleiche Firma mit der Verlegung der DSL-Leerrohre zu beauftragen. Ergänzend erwähnte Roder, dass sich das Angebot der Firma im Rahmen der Kostenschätzung durch das Büro „Innovative Kommunikations-Technologien“ bewege.

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