Vorsitzender Hubert Meierhofer freute sich über den gut besuchten Kommersabend. Unter den Teilnehmern waren zahlreiche Jubilare, verdiente Mitglieder und Ehrengäste. Besonders freute er sich über Präsidenten der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Hans Schiener. Unter dem Namen "Krieger- und Veteranenverein Högling" wurde der Verein kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1919 gegründet.
Wiedergründung 1964
Nach einem von der NSDAP verordneten Versammlungsverbot wurde der Verein am 11. November 1964 wieder gegründet und kurz darauf in Krieger- und Soldatenverein umbenannt. Groß wurde sowohl das 50- als auch das 75-jährige Jubiläum gefeiert. Auch der Pflege der Kriegsgräber hat sich der Verein verschrieben. So übernimmt er die alljährliche Sammlung und Mitglieder waren gemeinsam mit den Kameraden aus Dürnsricht und der Patenkompanie zur Kriegerdenkmalpflege 2014 im französischen Metz.
Nur vier Vorsitzende
Bemerkenswert ist aber auch, dass der Verein seit der Wiedergründung nur vier Vorsitzende hatte. Insbesondere der 2016 verstorbene Martin Bamler war 30 Jahre Vorsitzender des Vereins. Die beiden Bundestagsabgeordneten Marianne Schieder und Karl Holmeier unterstrichen die Bedeutung der Soldaten- und Kriegervereine als Mahner für Frieden und Freiheit. Sie betonten, dass 70 Jahre Frieden in Europa ein Glücksfall und nicht selbstverständlich sind.
Auch Pfarrer Michael Hoch lobte den Einsatz des Vereins, das Gedenken an die Opfer der Weltkriege lebendig zu halten. Aber auch die Beteiligung des Vereins am kirchlichen Leben würdigte der Priester. Der stellvertretende Kreisvorsitzende Erwin Biersl dankte den vielen Generationen, die durch ihren Zusammenhalt das Jubiläum des Vereins erst ermöglicht hätten. Seinen besonderen Dank sprach der Präsident des BKV, Hans Schiener, dem Vorsitzenden und den Kameraden aus Högling aus. Das Erinnern an gefallene Kameraden, die Unterstützung der Heimkehrer nach großen kriegerischen Auseinandersetzungen und die Versorgung der Witwen und Waisen waren die Beweggründe für Gründung der Krieger- und Soldatenvereine. Sehr geehrt fühlte sich Friedrich Bertram. Für den Schirmherrn des 75-jährigen Jubiläums ist es eine Ehre, dass ihm die Ehrenschirmherrenschaft angetragen wurde. Die Bedeutung des Jubiläums ist für den Schirmherrn Bürgermeister Christian Ziegler allein am hochrangigen Besuch ersichtlich. Die Geschichte zeige, wie schnell Kriege angezettelt sind, und wie lange es dauert, bis wieder Frieden einkehrt.
Langjährige Mitglieder und verdiente Funktionäre
Zehnjährige Mitgliedschaft: Florian Adam, Georg Hellerbrand, Elisabeth Maise. 20 Jahre: Elisabeth Bamler, Silke Bamler, Maria Bauer, Irmgard Eckl, Angelika Flierl, Renate Flierl, Manfred Lorenz, Ferdinand März, Josef Obendorfer, Alois Piehler, Wolfgang Rauch, Josef Reis, Horst Schneider, Waltraud Schmid, Hildegard Schubert. 25 Jahre: Reinhard Bamler-Neidl; Christian Bauer; Manfred Bauer; Dieter Sturm. 30 Jahre: Andreas Meierhofer, Vitus Schönberger. 40 Jahre: Rudolf Brunner, Ewald Flierl, Manfred Richthammer, Josef Scharl, Georg Schmid, Johann Schmidl.
50 Jahre: Erwin Zechmann. 55 Jahre: Dieter Maise, Gerhard Spreitzer. 60 Jahre: Walter Werner. 75 Jahre: Josef Heldmann. Ehrenkreuz in Bronze: Johannes Brickl, Manfred Lorenz. Ehrenkreuz in Silber: Georg Hellerbrand. Ehrenbrosche in Gold: Renate Flierl. Ehrenkreuz in Gold: Dieter Maise; Herbert Lorenz, Hubert Piehler, Andre Flierl, Siegfried Bauer. Verdienstkreuz in Bronze: Alois Piehler, Josef Scharl, Josef Sturm. Verdienstkreuz in Silber: Franz Eckl, Hubert Meierhofer. (nib)













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