Gas tanken neben der Godelmann-Werkseinfahrt

Das Vorhaben ist fast schon zur unendlichen Geschichte geworden. Doch auf einem zweiten ins Auge gefassten Standort wird die Gastankstelle des Unternehmens Godelmann jetzt errichtet. Unmittelbar neben der Werkszufahrt, wie ein Plan zeigt.

Die von Unternehmer Bernd Godelmann geplante Gastankstelle für Schwerlastfahrzeuge kommt an einen neuen Standort. Im breiten Zufahrtsbereich zum Werk bei Högling entsteht sie jetzt auf einer Fläche, die momentan noch als Parkplatz für Firmenmitarbeiter dient.
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Den Bau einer Gastankstelle für Schwerlastfahrzeuge realisiert das Unternehmen Godelmann nun auf dem eigenen Firmengelände. Der Gemeinderat erteilte die immissionschutzrechtliche Genehmigung.

So ging es vor vielen Monaten los: Unternehmer Bernd Godelmann kaufte ein östlich neben seinen Werkstoren liegendes Grundstück und stellte Antrag auf den Bau einer Gastankstelle für Schwerlastfahrzeuge. Bald darauf erhob sich Widerspruch aus Kreisen der Bevölkerung, wurden Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt.

Ein Bürgerbegehren erübrigte sich. Denn noch bevor der Fensterbacher Gemeinderat darüber hätte entscheiden sollen, zog Godelmann seinen Antrag zurück und ließ wissen, die Fläche entlang der nach Högling und weiter nach Etsdorf führenden Kreisstraße werde nicht bebaut. Dort entstehen nun auch, wie zunächst beabsichtigt, keine Firmenparkplätze. Stattdessen hat Bernd Godelmann an dieser Stelle auf rund 13 000 Quadratmetern eine Blühwiese für Insekten ansäen lassen. "Das wird ein toller Blickfang", ist der Unternehmer überzeugt.

Die generelle Planänderung hatte einen Grund: Godelmann gelangte, als die Auseinandersetzungen um den ursprünglichen Tankstellenstandort voll im Gang waren, in den Besitz von rund zehn Hektar bis dahin landwirtschaftlich genutzter Fläche südlich seiner Werkszufahrt. Das bedeutete für den Firmeninhaber: Genügend Spielraum für künftige Expansionsüberlegungen. Offen blieb die Frage, wo denn die Gastankstelle letztlich hin sollte.

Auch darauf gibt es jetzt eine Antwort: Das Projekt entsteht nun im breiten Zufahrtsbereich des Unternehmens. Genauer: Rechts vor den Werkstoren, an denen rund um die Uhr Lastfahrzeuge auf ihre Beladung warten. Auf dem befestigten Areal, nicht weit von einem für Lkw-Fahrer errichteten Wartehaus entfernt, werden gegenwärtig noch Parkplätze für Firmenmitarbeiter angeboten. Für diese Abstellmöglichkeiten, so ließ Godelmann in einem Gespräch anklingen, gebe es andere zur Verfügung stehende Areale.

Dem Fensterbacher Gemeinderat lag nun bei seiner jüngsten Sitzung der Antrag auf eine immissionsschutzrechtliche Neugenehmigung zum Bau und zum Betrieb der Gastankstelle am geänderten Standort vor. Das wurde diskussionslos genehmigt. Gleiches galt auch für einen weiteren Bauantrag des Unternehmens. Godelmann, so erfuhr das Gremium von Bürgermeister Christian Ziegler, wolle eine Nahwärmeleitung errichten. Diese Leitung unterquere die der Gemeinde gehörende Industriestraße, die als Werkszufahrt gilt, an zwei Stellen. Das Votum fiel ohne Gegenstimme aus. Auch hier kann Godelmann bauen.

Der geplante Tankstellenstandort und die Alternative

Fensterbach

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