Die Gastankstelle für Schwerlastfahrzeuge des Unternehmens Godelmann, die derzeit gebaut wird, hat eine Entwicklung hinter sich, die für Schlagzeilen sorgte.
Sie hätte zunächst auf einem 13 000 Quadratmeter großen Areal gebaut werden sollen, das Firmeneigner Bernd Godelmann jenseits der am seinem Werk vorbeiführenden Kreisstraße Högling-Etsdorf erworben hatte. Daraufhin erhob sich Bürgerprotest, der primär darauf abzielte, dass eine landwirtschaftlich genutzte Fläche durch bauliche Maßnahmen versiegelt werden sollte. Als der Widerspruch im Fensterbacher Gemeinderat thematisiert werden sollte, bedurfte es plötzlich keiner Abstimmung mehr. Denn unmittelbar vor der Sitzung zog Godelmann seinen Bauantrag zurück.
Der europaweit mit seinen Steinerzeugnissen marktführende Firmenchef ließ die Architekten umplanen. Sie bekamen den Auftrag, die Gastankstelle in den rechten Zufahrtsbereich der Werkseinfahrt zu platzieren. Dort gab es ein Gelände, auf dem sich bisher Parkplätze für Betriebsangehörige befanden.
Seinerzeit sagte Godelmann: "Wir werden die Abstellmöglichkeiten anderweitig schaffen." Unterdessen ist das Großprojekt an seinem neuen Standort weitgehend errichtet worden. Der Gasbehälter wurde installiert, auch die Zapfsäulen und eine breite Überdachung stehen. Vor wenigen Tagen, als sich Bernd Godelmann in den Urlaub verabschiedete, hatte er eine Inbetriebnahme in den Wochen nach seiner Rückkehr signalisiert. In der Anlage sollen vornehmlich werkseigene Lkw mit Gas betankt werden.
Die ursprünglich für das Projekt von Bernd Godelmann angekaufte Fläche ist von dem Unternehmer einer anderen Nutzung zugeführt worden. Er hat dort zusammen mit seiner Ehefrau Silvia eine Blumenwiese ansäen lassen. Der den Insekten dienende Wildacker, so äußerte der Unternehmer, unterstreiche die Interessen seiner Familie an einer intakten Umwelt.





















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