Hohenburg
02.10.2018 - 14:03 Uhr

Halbe Million Euro für 194 Risse

Bis zum Wochenende dauert noch die Vollsperrung der Gemeindeverbindungsstraße Hohenburg - Mendorferbuch. Die Teerarbeiten bewegen sich schon auf der Höhe von Allertshofen. Sie sind heuer die größte Einzelbaustelle in Hohenburg.

Auf einer Länge von 3,3 Kilometern wird derzeit die Gemeindeverbindungsstraße Hohenburg – Mendorferbuch neu aufgeteert. Bürgermeister Florian Junkes (rechts) und Bauleiter Jochen Zuber von der Tiefbaufirma Richard Schulz aus Pfreimd begutachten auf dem Bild die Teerarbeiten in der Nähe der Ortschaft Allertshofen. Bild: bö
Auf einer Länge von 3,3 Kilometern wird derzeit die Gemeindeverbindungsstraße Hohenburg – Mendorferbuch neu aufgeteert. Bürgermeister Florian Junkes (rechts) und Bauleiter Jochen Zuber von der Tiefbaufirma Richard Schulz aus Pfreimd begutachten auf dem Bild die Teerarbeiten in der Nähe der Ortschaft Allertshofen.

Auf einer Strecke von 3,3 Kilometern wird die Straße zwischen Hohenburg und Mendorferbuch neu aufgeteert. Zuvor wurde der Belag abgefräst. Bis zum Ende der Woche ist die Straße vollständig gesperrt, informierte Bürgermeister Florian Junkes bei einem Jour fixe im Bereich von Allertshofen.

194 Risse und Schadstellen habe man bei ersten Bestandsaufnahmen in den beiden Straßenkörpern festgestellt, so Junkes. Die Kosten für die Straßenausbaumaßnahme bezifferte er auf etwa eine halbe Million Euro.

Straße 50 Jahre alt

Vonseiten des Marktgemeinderates hatte man sich mit dem Ausbau der beiden Gemeindeverbindungsstraßen für eine Kombination aus wirtschaftlich günstigster Lösung und großer Haltbarkeit entschieden. Den letzten Straßenausbau hatte es in diesem Bereich zum Ende der 60er Jahre gegeben. Fertiggestellt ist bereits die Aufteerung der Straße mit einer neuen Tragdeckschicht von Mendorferbuch nach Lohe auf einer Länge von 1,9 Kilometern. Bauleiter Jochen Zuber von der ausführenden Firma Richard Schulz aus Pfreimd informierte, dass für die beiden Baustellen etwa 10 000 Kubikmeter Asphalt- und Bankettmaterial verbaut werden.

Bürgermeister Junkes bedankte sich bei den Landwirten, Anwohnern und Nutzern entlang der beiden Straßen für ihr Entgegenkommen: "Es hat wunderbar funktioniert, und so konnte auch die Ausbauzeit erheblich verkürzt werden."

 
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