10.03.2020 - 14:17 Uhr
HohenburgOberpfalz

Hohenburger Kirwaleit halten Jahresrückschau

Der Backofenbau an der Uferpromenade war das größte Projekt der Hohenburger Kirwaleit im vergangenen Jahr. Aber auch die Kunst des Bierbrauens wurde versucht.

An der Uferpromenade hat der Verein der Kirwaleit in Hohenburg einen Backofen gebaut. Das Probeanheizen war im Spätherbst und jetzt soll die offizielle Inbetriebnahme mit einem Backofenfest im ersten Halbjahr sein.
von Paul BöhmProfil

Auf einem guten Weg ist der Verein der Kirwaleit in Hohenburg. Wie bei der Jahreshauptversammlung im Sportheim des TuS Hohenburg von Vorsitzendem Lukas Kölbl zu vernehmen war, gehörte die Mitgliedergemeinschaft zum großen Aktivposten in Hohenburg in Sachen Kultur- und Brauchtumspflege.

Bei der Versammlung erinnerten Mitglieder an ihren verstorbenen Freund und Gönner Wolfgang Kellner, der sich über viele Jahre für den Kreis der Kirwaleit verdient gemacht hat.

Für die Vereinsgemeinschaft war es das große Anliegen, das gesellschaftliche Leben zu unterstützen und Zeichen zu setzen. Mit dem Bau eines Backofens an der Uferpromenade der Lauterach ist ihnen das sicherlich gelungen. Kulturausschussvorsitzender Robert Jung erinnerte an die Entstehungsgeschichte des Backofenbaus, der im Spätherbst mit einem ersten Anheizen seine erste große Bewährungsprobe hatte.

Ziel der jungen Leute ist es, jedes Jahr mit einem Backofenfest den Veranstaltungskalender in Hohenburg zu bereichern, sagte Robert Jung. "Danke sagen wir den Familien Kölbl und Reindl, die uns beim Backofenbau hervorragend unterstützt haben." Wie Vorsitzender Lukas Kölbl dazu informierte, hat man für das Projekt gut 8000 Euro ausgegeben.

Auch die ersten Bierbrauversuche im Verein sind erfolgreich verlaufen, und diese Kunst will man auch weitergeben, so Robert Jung. "Wir haben schon mehrere Sorten ausprobiert und es hat doch recht ordentlich geschmeckt." Es sei auf alle Fälle ein gelungener Versuch gewesen, die Hohenburger Bierbraukunst wieder aufleben zu lassen, sagte er.

Heuer ist man auf jeden Fall bei der Ausrichtung der Hohenburger Kirchweih wieder mit dabei. Weitere geplante Projekte der Kirwaleit sind die Weiterführung der Kulturstammtischtage, Vorträge und Musikveranstaltungen und eben das Brauen des Hohenburger Bieres. Eine Themenwanderung wurde angeregt und man versucht auch die Schwanen-Wirts-Bühne für Veranstaltungen zu nutzen. Das Abbrennen des Johannisfeuers wird auch heuer unter ihrer Ägide stattfinden.

Seitens der Gemeinde bedankte sich Bürgermeister Florian Junkes bei den jungen Leuten für ihr Engagement, um das Hohenburger kulturelle Leben im Markt zu bereichern.

Im Jahr 2013 hatte sich die jungen Leute in Hohenburg zum Verein der Hohenburger Kirwaleit zusammengetan. Sie wollen das gesellschaftliche Leben im Markt weiter voranbringen und den Erhalt der Brauchtumspflege mit all seinen Facetten fördern. Mittlerweile zählt der Verein 145 Mitglieder.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.