Der Titel des Buches "Mystische Burgen in der Oberpfalz" passt in die Tage der Raunächte. Es sind Geschichten von rauen Gesellen und zwielichtigen Gestalten. Ein passendes Buch dazu hat Gabriele Kiesl mit Bürgermeister Florian Junkes und Josef Roidl (Battenberg-Gietl Verlag) der Öffentlichkeit im Hohenburger Rathaus vorgestellt.
Es sind mystische und rätselhafte Geschichten, in denen die Autorin ihre Besuche in Burg- und Mauerresten beschreibt, zusätzlich von Fotograf Michael Cizek mit geheimnisvoll anmutenden Bildern hinterlegt. Neben den etwas anderen Betrachtungen von Feuern und Salamandern auf der Burg Leuchtenberg, dem Blut am Spinnwirtel auf dem Burgstall Rauhenkulm, die Anderstreppe auf Falkenstein, der Fluch von Lichtenegg, der Parsberger Hexenstein, die geheimnisvolle Nacht über der Ruine Wolfstein, das glänzende Gold auf der Ruine Schwarzenberg oder das Vermächtnis der Burganlage Frauenstein. Mehrmals hat Gabriele Kiesl jede Burg besucht, mit Nachbarn geredet und in Archivalien nachgeforscht. Daraus sind ihre etwas anderen Geschichten entstanden, die am Beispiel von Roßstein im Hirschwald reichlich Stoff für einen historischen Tatort liefern würden.
Dass es vor allem die Roßsteiner mit "Mein und Dein" nicht so genau genommen haben, zeigt schon der etwas abseits im Wald versteckt gelegene Platz, den die Punzinger sich damals ausgesucht haben. Ihre Lage auf einem Felssporn nahe einer Kreuzung der Altstraße von Hohenburg über Rieden nach Schwandorf und über Schmidmühlen in Richtung Regensburg wurde nicht immer zu dem genutzt, wofür sie eigentlich errichtet worden war. In Roßstein sollen im 14. Jahrhundert allerlei "schedliche Lewte" Unterschlupf gefunden haben, die Kaufleute aus Regensburg und Nürnberg erleichtert haben.
Erschienen ist das Buch "Mystische Burgen in der Oberpfalz" -Rätselhafte Geschichten und ungewöhnliche Bilder im Buch- und Kunstverlag Oberpfalz.













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