30.09.2019 - 14:54 Uhr
HohenburgOberpfalz

Verlegung der Buswendestelle in Hohenburg geplant

Für die Kommunalwahl im März 2020 wurde Theo Fochtner zum Wahlleiter ernannt. Sein Stellvertreter ist Rainer Dertinger. Das und noch weitere Punkte hat der Marktrat in Hohenburg in seiner Sitzung besprochen.

Es schaut gut aus, dass der Buswendeplatz vom Marktplatz wieder verschwindet. Wenn das leerstehende Haus Jakobusstraße 5 abgerissen wird, hat man soviel Spielraum, dass die Buswendestelle in Richtung Wertstoffhof verlegt werden kann. Josef Gmach und Sebastian Schärl haben sich im Marktrat vehement dafür eingesetzt.
von Paul BöhmProfil

Zur Verlegung des Buswendeplatzes vom Marktplatz in den Außenbereich sagte Bürgermeister Florian Junkes auf Anfrage von Josef Gmach, dass die Bushaltestelle im Bereich des Hohenburger Dreiecks beim Anwesen Grüner nach Gesprächen mit Behörden und dem Zweckverband Amberg-Sulzbach grundsätzlich umsetzbar sei. "Allerdings gilt es hier noch Grundstücksangelegenheiten zu klären", informierte der Bürgermeister. Einbezogen ist auch der Abriss des schon längere Zeit leerstehenden Wohnhauses Jakobusstraße 5. "Damit kann die Straßenführung wesentlich übersichtlicher gestaltet werden", so Junkes.

Feldsteine sind das Innenleben der Friedhofsmauer in Hohenburg - jetzt wird das Mauerwerk saniert. Bis Allerheiligen sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.

Beim Thema Versicherungsangelegenheiten diskutierten die Bürgervertreter über den Abschluss einer Waldbrandversicherung. Junkes verwies auf das Jahr 1991, als schon einmal dieses Thema auf der Tagesordnung gestanden hatte. Der Grund, warum man sich über das Thema unterhielt, war die Tatsache, dass auf Grund von Klimaveränderungen und begleitenden Trockenperioden die Waldbrände zugenommen haben. Knapp 88 Hektar Wald hat der Markt Hohenburg verstreut über die gesamte Gemeindeflur in seinem Besitz. Nach der Diskussion war der Rat aber gegen den Abschluss einer derartigen Versicherung, da die Waldflächen über das gesamte Gemeindegebiet verstreut sind.

Nachgefragt hatte Georg Reis, warum die restlichen Asphaltierungsarbeiten in Köstl noch nicht erledigt sind, und beim Leichenhaus in Mendorferbuch sollen Ausbesserungsarbeiten vorgenommen werden. Sebastian Schärl wünscht sich, dass künftig zu Gemeinderatssitzungen regionale Getränke auf den Tischen stehen sollen.

Sein Kollege Markus Mitschke würde gerne einen Brunnen am Kirchplatz mit einer Madonna stehen sehen. Er forderte das Gremium auf, Ideen dazu einzubringen. Josef Weigert erinnerte an verschiedene notwendige Asphaltierungen, unter anderem am Kirchplatz in Hohenburg. Bürgermeister Florian Junkes will Angebote einholen, da es noch mehr solcher Baustellen im Gemeindegebiet gibt.

An Baugesuchen stimmte der Marktgemeinderat dem Tekturplan zum Neubau einer Forschungsanlage mit Wasserstoffspeicher der Stiegler Immobilien GmbH im Gewerbepark auf dem Aichaberg zu.

Wie Junkes informierte, werden die Bankette bei der Gemeindeverbindungsstraße Berghausen - Allersburg nachgebessert. Im Baugebiet Schleicherberg Süd sind noch neun Parzellen verfügbar, in Schleicherberg Ost sind es vier, und im Bereich Burgblick sind inzwischen alle Plätze verkauft.

Friedhofsmauer wird saniert

Waldbrandversicherung

Begonnen hat die Sanierung der Hohenburger Friedhofsmauer. Jetzt geht es auch vorwärts mit der Sanierung des Anwesens Marktplatz 21, dem Stadlbauerhaus. "Die Zahlen sind fix, jetzt können wir die förderfähigen Kosten berechnen. In der Oktobersitzung soll über die Umsetzung der Maßnahme entschieden werden", so der Rathauschef.

Hinter der Salvatorkirche läuft fast unbemerkt eine kleinere Felssicherung, hieß es. Freude herrscht bei der Feuerwehr Mendorferbuch-Egelsheim. In den ersten Septembertagen wurde das mittlere Löschfahrzeug abgeholt. Termin für dessen Einweihung und des Gerätehausanbaus ist am Freitag, 25. Oktober, um 17 Uhr.

Der alte Berghausener Weg wurde wieder hergerichtet und bei der Allersburger Brücke werden Risse in der Asphaltdecke noch vor dem Winter ausgebessert, so die Rats-Info.

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