26.11.2018 - 17:26 Uhr
HohenburgOberpfalz

Bei Vollbremsung fliegt die Schultasche durch den Bus

Bei 23 Ortsteilen ist es zwangsläufig so, dass viele Hohenburger Kinder mit dem Bus zur Schule fahren. Und dahin sollen sie sicher kommen - und natürlich auch wieder zurück.

Polizeihauptkommissar Harald Heselmann erklärt den Kindern, wie sie sich richtig verhalten, zum Beispiel beim Einsteigen.
von Autor HAHProfil

Deshalb ist es wichtig, dass die Kinder das richtige Verhalten an den Haltestellen und im Bus lernen. Aus diesem Grund steht dieses Thema auch auf dem Lehrplan des Heimat- und Sachunterrichts der Jahrgangsstufen 1 und 2. Und wer könnte dazu die Schüler besser ausbilden als die Verkehrsexperten der Polizei. Hauptkommissar Harald Heselmann und Oberkommissar Horst Strehl übernahmen diese Aufgabe gerne. Unter ihrer fachkundigen Leitung erarbeiteten die Mädchen und Buben nicht nur theoretische Grundlagen. Vielmehr hieß es "Learning by doing".

Sowohl das Anstellen an der Haltestelle als auch das Ein- und Aussteigen trainierten die Kinder. Sie lernten, wo sie am besten die Schultasche verstauen. Heselmann und Strehl ermahnten die Mädchen und Buben, auf dem Weg zur Haltestelle keinen Unsinn zu machen und möglichst Gehwege zu benutzen. An der Haltestelle gehörten die Schultaschen in entsprechendem Abstand zur Fahrbahn hintereinander auf dem Boden abgestellt. Drängeln oder gar Schubsen sei strengstens verboten. Das Einsteigen klappe ohne Drängeln wesentlich schneller. Die Schultaschen in die Hand genommen werden sollten.

Im Bus seien die Plätze der Reihe nach von vorne nach hinten aufzufüllen. Wichtig sei, dass sich die Schüler anschnallten. Die Schultaschen seien zwischen den Beinen auf dem Boden zu platzieren. Die Polizisten zeigten, was passiert, wenn die Schultasche nicht richtig verstaut seien. Bei einer Vollbremsung des Busses würden diese wie Geschosse nach vorne geschleudert. Aufstehen sollte man erst, wenn der Bus angehalten hat. Auch beim Aussteigen dürfe nicht gedrängelt werden.

Erst wenn der Bus abgefahren, nicht mehr zu sehen und zu hören sei, dürfe die Straße überquert werden. Dies sei wichtig, da sich nicht alle Autofahrer daran halten, im Schritttempo an stoppenden Bussen vorbeizufahren. Die Mädchen und Buben sahen auch den toten Winkel und lernten, welche Gefahr davon ausgehe.

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