Hohenhard bei Waldershof
07.05.2020 - 09:51 Uhr
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Das traurige Ende von Kater Kasper

Wegen des Verdachts auf Tollwut ist eine Katze eingeschläfert worden. Allerdings hat sich der Verdacht nicht bestätigt.

So kannte man den Kater Kasper auf der „Anäid“. Mittlerweile ist das Tier eingeschläfert worden. Bild: fpoz
So kannte man den Kater Kasper auf der „Anäid“. Mittlerweile ist das Tier eingeschläfert worden.

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Kommentare

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Wolfgang Knoll

Eins vorneweg: Wir sind Eltern eines Kindes und besitzen mehrere Katzen.

Was in diesem Artikel wiedergegeben wird, entbehrt jeder vernünftigen Denkweise. Wir hoffen, dass der „Amtsschimmel“ noch gesattelt ist und hier dem Leser die vollständige Aufklärung zuteil wird.

Es kann doch nicht hingenommen werden, dass „lediglich“ ein suboptimaler Ablauf ursächlich für das Einschläfern einer 4-jährigen Katze war.

Natürlich ist es Tatsache, dass die tiefen Gründe unserer Gesetzgebung noch vorsehen, ein Tier zu beseitigen, selbst wenn es nur einen Tollwut-Verdacht gibt. Mehr Gewichtung hat doch an dieser Stelle die zwischenzeitliche Bedeutungslosigkeit von Tollwut, zumindest in unseren Breitengraden. Da wird sich die „Anäid“ bestimmt nicht von anderen Regionen in Bayern unterscheiden.

Im Falle des Katers Kasper drängt sich eher der Verdacht auf, dass ein recht vorschnell agierender Tiermediziner zugange war. Unsereins erwartet von einem Tierarzt doch eher eine besonnene Handlungsweise. Oder müssen wir jetzt etwa Angst davor haben, dass willkürlich herbeigebrachte Tiere gleich mal eben von der Bildfläche beseitigt werden? Warum wurde nicht zunächst einmal der Versuch unternommen, die Herkunft des Tieres zu klären und einer möglichen Krankheitsursache auf den Grund zu gehen?

Man neigt zur Folgerung, der Tierarzt habe sich von den Schilderungen einer, möglicherweise panischen, Mutter hinreißen lassen, ohne die Hintergründe näher zu deuten. Geschweige denn aufzuhorchen, wie die kinderärztliche Diagnose ausgefallen ist.

Bei allem Verständnis für schmerzhafte Kratzwunden. Aber es ist einfach nicht glaubhaft, dass ein spielendes Kind vom Stubentiger im Garten vorsätzlich angegriffen wurde. Vielleicht hat sich Kaspar ja nur verteidigt? Oder war da nicht vielleicht eine kleine Vorgeschichte mit im Spiel, deren Erwähnung keinerlei Beachtung geschenkt wurde?

Polizei und Veterinäramt geben dazu noch ihr Übriges, um die Analyse des Falls vollends an die Wand zu fahren. Da war wahrscheinlich die momentane Corona-Krise wichtiger, als eine saubere Vorgehensweise.

Es ist traurig, aber schlussendlich bleibt zu hoffen, dass sowohl Tierarzt als auch Ämter und Eltern des Kindes ihre Lehren ziehen und sich ein solcher Fall nicht wiederholt. Insbesondere öffentliche Stellen und Mediziner verdienen sich normalerweise ihren Respekt durch ihr aufrichtiges Handeln.

19.05.2020
Thomas Steiner

Ich bin total entsetzt - ist es wirklich so leicht ein Tier zu töten, dessen Besitzer man nicht ist? Ohne das der Besitzer dazu informiert ist und dabei sein darf wenn sein Eigentum getötet wird? Der Arzt hat einen Eid geschworen der ihn verpflichtet Leben zu erhalten und selbst wenn eine Behörde das anordnet sollte er sich sicher sein, dass dieses Urteil gerechtfertigt ist, da der oder die Beamte keine Ahnung davon haben was sie da unterschreiben.
Ich bin 44 Jahre alt und mit Hunden und Katzen von Kindheit an aufgewachsen, nicht nur den eigenen und da bekam mann öfter mal einen Kratzer ab ohne gleich zu sterben.
Aber das ist eine andere Sache - Ich finde die Verantwortungslosigkeit wie hier mit einem Leben und den Besitzern des Tieres umgegangen wird absolut unakzeptabel - dem Tierarzt würde ich die Lizenz entziehen - sowas geht rechtlich gar nicht was der da getrieben hat, denn der hätte als Sachverständiger nicht mitspielen dürfen.
Ich bedauere den armen Kaspar und bemitleide seine Familie - MfG

08.05.2020
Tanja Härtl

Wie kann man nur so gemein und niederträchtig sein? Der arme Kater, und wie furchtbar muss das für seine Familie sein, ganz besonders für den alten Herren!
Es war vollkommen richtig, die Entschuldigung der Verursacher nicht anzunehmen, denn für dieses Verhalten gibt es keine Entschuldigung, und ich hoffe sehr, dass diese Leute auf die eine oder andere Weise ihre gerechte Strafe bekommen, soweit es diese überhaupt gibt. Und dieser Tierarzt ebenso.

07.05.2020
Doris Mois

Zum Artikel über den "tollwütigen" Kaspar:
Mir fehlen da echt die Worte........................................................
Dass Eltern sich um ihr Kind sorgen und nicht unbedingt auf dem Schirm haben,dass Tollwut äußerst unwahrscheinlich ist,da diese Seuche seit vielen Jahren kein Thema mehr bei uns ist....ich kanns ja verstehen.
Bei Polizeibeamten fällt dieses Verständinis schon nicht mehr so leicht.Da sollte man schon sehr viel kritischer an so einen "Fall" drangehen.
Beim Veterinäramt kann ich nur noch den Kopf schütteln!!
Und dem Tierarzt in Wiesau gehört eine gehörige Strafe aufgebrummt....da fehlt mir jetzt wirklich jegliches Verständnis!!
Es ist vielleicht "nur " ne Katze,
aber der alte Opa hat seinen Kumpel verloren,das tut mir im Herzen weh!
Viele Freunde wird der alte Herr nicht mehr haben und nun nimmt ihm die erschreckende Dummheit von ein paar Menschen noch seine tägliche kleine Freude und Streicheleinheit.
Einfach nur unmenschlich und traurig.........

07.05.2020
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