Party bis spät in die Nacht

Kein Regen, sondern Sonne pur zur Eröffnung. Und eine laue Sommernacht mit viel Musik. So war die zehnte Auflage des Hohenkemnather Open Airs in diesem Jahr ein purer Sommernachtsgenuss für Jung und Alt.

Sorgenvolle Blicke richtete Tags zuvor Cheforganisator Hermann Knauer gen Himmel. Hohenkemnath war zwar vom Starkregen verschont geblieben. Doch sollten die Gewitterwolken in Hohenkemnath die Blitze im Minutentakt vom Himmel jagen, wäre die zehnte Auflage des Open Airs nicht durchzuführen gewesen. Am Freitag dann aber Erleichterung: Die Sonne schien und somit herrschten beste äußere Voraussetzungen, den zehnten Geburtstag der Hohenkemnather Musikdarbietungen unter freiem Himmel gebührend zu feiern.

Austria 7, Devils Dime und Burning Head oblag es in diesem Jahr, für den musikalischen Rahmen zu sorgen. Und wieder kamen hunderte Gäste auf den Hohenkemnather Dorfplatz. „Lass mi amoi no d´Sunn aufgehn sehn“ war der erste Song, im Kontext der Veranstaltung eigentlich passend, den Austria 7 aus ihrem gut zweistündigen Repertoire anstimmte. Die Band sorgte für ein angenehmes Austropop-Gefühl inmitten der Oberpfalz.

„In Hohenkemnath zu spielen ist einfach genial“, sagte Max Gellfart, bei Austria 7 am Schlagzeug sitzend. „Wir kommen immer wieder gerne hier her – es passt von den Leuten her, einfach ein klasse familiäre Atmosphäre." Bemerkbar machte sich der große Andrang in diesem Jahr am Grillstand. „Sorry – Steaks sind aus“ musste Michael Englhard viele vertrösten, die kurz nach 22 Uhr noch danach verlangten.

Zu dieser Zeit hatte neben den Jungs von Austria 7 auch Devils Dime ihren Auftritt bereits beendet. „Wir sind heuer zum zehnten Mal dabei. Beim Open Air in Hohenkemnath gibt’s für uns auf und auch neben der Bühne einfach immer viel Spaß“, fasste Devils-Bassist Dominique Hoffmann den diesjährigen Auftritt zusammen. Dass es den Gästen gefallen hat, zeigte sich daran, dass im Vergleich zu den vergangenen Jahren noch hunderte Gäste kurz vor 23 Uhr zum Auftritt der letzten Band auf dem Dorfplatz befanden. Burning Head machte im vergangenen Jahr eine Pause, zuvor war die ehemalige Schülerband aus Hohenkemnath bereits dreimal auf der Bühne. „Mittlerweile sind fast alle keine Schüler mehr", kündigte Hermann Knauer die Band an.

Gewachsen ist auch ihre Setlist an Liedern. Da durfte es etwas ACDC, etwas Slayer und natürlich Metallica sein. Bis pünktlich um 1 Uhr lieferte Burning Head ein breites Feld an bestem Hardrock ab. Der von vielen Freunden und Gästen vor der Bühne, gemeinsam mit der ausrichtenden Mannschaft der KSK/RK Hohenkemnath nach den letzten Gitarrenklängen gefeiert wurde. Hermann Knauer versprach: „Zehn Jahre haben wir das durchgezogen, im nächsten Jahr starten wir das Open Air wieder.“ Dann zur elften Auflage, auch wieder am letzten Freitag im Mai beziehungsweise dem ersten im Juni.

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