Hohentreswitz bei Pfreimd
06.03.2019 - 16:17 Uhr

Jedes dritte Reh kommt unter die Räder

30 Prozent des Wilds kommen auf der Straße um. Diesen hohen Anteil beklagt die Jagdgenossenschaft Hohentreswitz.

Zufrieden sind die Jagdgenossen mit ihren bisherigen Vorständen, denen bei den Neuwahlen erneut das einstimmig Vertrauen ausgesprochen wurde.

Im Amt des Jagdvorstehers wurde Franz Großmann bestätigt, sein Stellvertreter ist Michael Maier, Beisitzer sind Eduard Maier und Georg Schwandtner. Die Kasse führt Georg Schwandtner, Schriftführer ist Ludwig Wittmann. Die Kasse wird geprüft von Karl Bronold und Wolfgang Zirwick jun.

Jagdpächter Willi Zirwick berichtete, dass der dreijährige Abschussplan zu 108 Prozent erfüllt wurde. Erlegt wurden 29 Böcke, 28 Schmalrehe und Geißen sowie 23 Kitze. Von diesen 80 Stück Wild waren 26 durch die Straße oder als Fallwild umgekommen. Dies entspricht etwa 30 Prozent. Schwarzwild konnte keines erlegt werden. Durch den frühen Mähbeginn am 7. Mai hielten sich die Mähverluste in Grenzen.

Der neue Jahresabschussplan für 2019 bis 2021 wird im März neu aufgestellt. Nachdem das Verbissgutachten für die VG Pfreimd günstig ausgefallen ist, kann der Abschussplan beibehalten werden.

Bürgermeister Tischler informierte von einer Dienstversammlung am Landratsamt zum Thema Afrikanische Schweinpest (ASP). Falls ein infiziertes Tier gefunden würde, muss der Fundort mit einem Radius von vier Kilometern eingezäunt und anschließend durchsucht werden. "Man kann nur hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt."

Im abgelaufenen Jahr wurden durch die Stadt Pfreimd die Wege im Bereich der Jagdgenossenschaft Hohentreswitz - Fuchsendorf instandgesetzt. Die ausführende Firma muss noch Restarbeiten durchführen. Hier wurde eine große Summe investiert. Bürgermeister Tischler dankte der Jagdgenossenschaft für die finanzielle Unterstützung.

Der Jagdpachtschilling wird nach Abstimmung durch die anwesenden Jagdgenossen nicht ausbezahlt und erneut zum Wegebau verwendet.

 
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