Hohentreswitz bei Pfreimd
08.06.2022 - 10:07 Uhr

Jagdgenossen Hohentreswitz halten Abschussplan ein

Nachdem die Versammlung im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie entfallen musste, kamen die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Hohentreswitz-Fuchsendorf nun wieder zur Jagdversammlung zusammen. Nach der Begrüßung durch Jagdvorsteher Franz Großmann sagte Jagdpächter Willi Zirwick, dass die im dreijährigen Abschussplan 2019/2022 beantragten Böcke und Geißen/Schmalrehe zu 100 Prozent erfüllt worden seien. Darunter seien fast 30 Prozent Fallwild gewesen. Nach dem neuen Abschussplan müsste wegen zu hohen Verbisses eine 20-prozentige Erhöhung im Hegering Pfreimd berücksichtigt werden.

Der vorjährige Mähbeginn am 28. Mai habe trotz eifrigen Begehens und Wildscheuchen hohe Verluste gebracht. Daher hätten sich die Jäger entschlossen, eine Drohne mit Wärmebildkamera zu kaufen. Die Jäger Thomas Lippert, Christan Fleischmann und Markus Schwandtner machten dafür Prüfungen und konnten heuer bereits die Drohne fliegen. Zum Schluss seiner Ausführungen luden Zirwick und sein Mitpächter Georg Schwandter alle Versammlungsteilnehmer zum Rehessen ein.

Zweite Bürgermeisterin Johanna Mertins informierte darüber, dass Drohnen gefördert werden. Einen Zuschuss erhalte jedoch nur ein Verein, nicht eine Jagdgenossenschaft. Sie anerkannte die sehr lange Jagdpacht durch Jagdpächter Willi Zirwick von über 50 Jahren und wünschte weiter viel Glück. Der Jagdpachtschilling wird nach Abstimmung durch die anwesenden Jagdgenossen nicht ausbezahlt. Dies Jäger erhalten eine Spende für die Anschaffung der Drohne.

 
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