Holnstein bei Neukirchen
04.08.2026 - 19:16 Uhr
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Holnsteiner Kirwa 2026: Unfassbare gute Stimmung an fünf Festtagen

Die Holnsteiner wissen zu feiern und küren als Höhepunkt mit Eva Tuchbreiter und Luca Wurzer das Oberkirwapaar 2026. Der neue „UnFASSbare Fassbierfreitag“ ersetzt bei der Kirwa die Plattenparty – und kommt an.

Fünf Tage lang stand Holnstein wieder ganz im Zeichen der Kirwa. Nach dem Feuerwehrfest und dem Pfingstfest wurde innerhalb von vier Monaten bereits zum dritten Mal ein Festzelt in Holnstein aufgebaut – ein beeindruckendes Zeichen für den Zusammenhalt im Ort und die Zusammenarbeit der Vereine. Gemeinsam hatten der Stammtisch Kümmerling, die Holnsteiner Kirwagemeinschaft und die Freiwillige Feuerwehr Holnstein-Mittelreinbach ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das zahlreiche Besucher anlockte.

Plattenparty abgelöst

Traditionell wurde die Kirwa am Donnerstag mit dem Kirwaausgraben im Gasthaus „Goldene Krone“ in Kirchenreinbach eröffnet. Bei bester Stimmung und musikalischer Unterhaltung durch Markus Brand stimmten sich die Kirwaleit auf das bevorstehende Festwochenende ein.

Ein voller Erfolg war der erstmals veranstaltete „UnFASSbare Fassbierfreitag“, der die legendäre Plattenparty ablöste. Das neue Konzept mit reservierten Fassbiertischen, Brotzeitplatten und frisch gezapftem Fassbier kam bei den Gästen an. Bereits früh füllte sich das Festzelt, und die Band "Saba z'Dreckat" sorgte mit ihrer mitreißenden Musik für Stimmung bis tief in die Nacht. Die gelungene Premiere machte deutlich, dass der Fassbierfreitag das Potenzial hat, sich als fester Bestandteil der Holnsteiner Kirwa zu etablieren.

Am Samstag stand das Aufstellen des Kirwabaums auf dem Programm. Der stattliche Baum wurde von Karl Bock gestiftet und – wie gewohnt – von „Kappi“ fachmännisch umgesägt. Anschließend stellten die Kirwaboum gemeinsam mit zahlreichen Helfern den Baum unter den Klängen der „Kirchenreinbacher Spitzboum“ am Sportplatz auf. Zahlreiche Besucher verfolgten das Spektakel und belohnten den Kraftakt mit Applaus.

Der Kirwasonntag begann mit einem Gottesdienst am Kirwabaum. Anschließend trafen sich die Kirwaburschen zum Frühschoppen im Gasthaus Waldlust, bevor sie sich auf den Weg zum Moidla-Suchen machten.

20 Kirwapaare am Start

Insgesamt 20 Kirwaboum – darunter auch Bernd Holzwarth, der sich gemeinsam mit Steffi Högner spontan entschloss, bei der Kirwa mitzutanzen – machten sich bei hochsommerlichen Temperaturen auf den Weg. Die Moidla hatten sich heuer beim „Gusl“ in Gaisheim versteckt. Nachdem alle gefunden waren, zog der Kirwatross zurück nach Holnstein. Unter den Klängen der „Kirchenreinbacher Spitzboum“ präsentierten die Kirwapaare ihre einstudierten Tänze. Nach rund 25 Minuten kürte der Weckerschlag schließlich Eva Tuchbreiter aus der Waldlust und Luca Wurzer aus Achtel zum Oberkirwapaar 2026.

Im Festzelt wurde mit den Bergwaldmusikanten weitergefeiert.

Der Kirwamontag begann mit einem zünftigen Frühschoppen im Festzelt. Am Nachmittag folgte der Umzug durch das Reinbachtal. Den stimmungsvollen Abschluss der diesjährigen Kirwa bildete am Montagabend die Baumverlosung. Diese wurde vom Oberkirwapaar Eva Tuchbreiter und Luca Wurzer souverän moderiert. Das Wahrzeichen erstand Marion Pirner aus Niederärndt. Für den musikalischen Schlusspunkt sorgte anschließend die Band „Mir 3 und du“, die den Tanzboden noch einmal füllte und den Kirwaausklang bis in die frühen Morgenstunden begleitete.

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