Der Samstag brachte viel Arbeit mit dem Fällen einer kerzengeraden Fichte aus dem Wald von Werner Rümpelein. Schnitzereien sowie drei Kränze samt bunten Bändern zierten den Stamm, als er im Schlosshof aufgestellt wurde. Dazu trat Karlheinz Pilhöfer in Aktion, der die Kräfte der Männer in die richtigen Bahnen lenkte. Am späten Nachmittag trat dann der 32 Meter hohe Kirwabaum in Konkurrenz zum Dachreiter der Schlosskapelle.
Eine schöne Überraschung galt es zu vermelden, weil der ruhende Gasthof Zum Weißen Ross für die Kirwatage seine Pforten geöffnet hatte und die Gäste somit gut versorgt werden konnten. Süßigkeiten und Eis steuerten die Schausteller bei.
So ließ sich der heiße Sonntag gut an. Ober- und Mittelreinbach sowie Gaisheim bekamen Besuch von den Kirwapaaren auf einem Pferdefuhrwerk. Die ganze Meute zog dann mit Bätzn, Bierfassl und den Kirchenreinbacher Spitzboum voraus zum Festplatz. Dem Austanzen sahen viele Gäste gespannt zu. Beim Signal hatte Michael Heinl den Hut auf dem Kopf und Nina Rümpelein den Strauß in Händen. Somit standen sie als Oberkirwapaar fest. Die etwas handfesten Gratulationen endeten mit den Kletterpartien zum Herunterholen der Kirwagaben.
Das fröhliche Treiben und die Unterhaltung von Jung und Älter begleitete die Bergwald-Musi noch etliche Stunden bis in den Abend. Zum ländlichen Brauch gehörte am Montag die Nachkirchweih, bei der neben guten Mahlzeiten die Musi für Stimmung sorgte.















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