(ffl) In Holzhammer wird die Kirwa noch richtig traditionell betrieben. Bereits 14 Tage vor dem Fest gingen die Aktivitäten der Kirwapaare los, ganz nach dem Motto: „14 Doch dafur und 14 doch danou, o Kirwa lou niat nou.“ So zogen zwei Wochen vor dem Festwochenende die Moidln und Boum das erste Mal gemeinsam los, um die Kirwa wieder auszugraben. Eine Woche vorher suchten die Paar einen geeigneten Baum aus.
Das eigentliche Kirwawochenende startete am Freitag mit dem Einweihen der Liesl. Am Samstag um fünf Uhr früh machten sich die Burschen auf in dem Wald, um den Baum zu fällen und ins Dorf zu bringen. Nach dem Frühstück, das die Moidln vorbereitet hatten, schmückte man gemeinsam den Baum, der dann mit Hilfe der Dorfbevölkerung in kürzester Zeit aufgestellt wurde. Am Abend legte die Band Freistaat live los, die Stimmung kochte gewaltig.
Am Sonntagmorgen trafen sich die Kirwapaare, die Schützen und die Feuerwehr am Schützenheim, um in Begleitung der Musikanten von Naabtaler Wernberg zum Gottesdienst in der St.-Wolfgang-Kirche zu marschieren. Während die Burschen am Nachmittag ihre Moidln zum Austanzen einzuholen, sorgte die Ehenbachtaler Blaskapelle aus Schnaittenbach für zünftige Musik. Die Paare präsentierten flotte Zwiefache, Sternpolka und natürlich auch einen Walzer, bei dem Lisa Lehner und Andreas Gräf zum neuen Oberkirwapaar gekürt wurden.
Der Montag begann wieder mit einem Gottesdienst.Frühschoppen und Mittagessen, das der Schützenverein anbot, wurden sehr gut angenommen. Am Nachmittag trieben die Kirwaleut' den Kirwabär durchs Dorf. Abends sorgte die Band Gipfeltrio für einen schwungvollen Ausklang des Fests.
Eine Woche später wird noch die Noukirwa gefeiert und 14 Tage danach wird die Kirwa 2018 schließlich zu Grabe getragen.
Holzhammer bei Schnaittenbach
09.07.2018 - 10:03 Uhr
Lisa Lehner und Andreas Gräf neues Oberkirwapaar
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Meistgelesene Artikel
Zum Fortsetzen bitteE-Mail eingeben
Sie sind bereits eingeloggt.
Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.