Hütten bei Grafenwöhr
06.03.2020 - 08:36 Uhr

Einzug ins musikalische Heim

Lange mussten die zwei Grafenwöhrer Chöre auf den perfekten Musikraum warten. Nun ist es endlich so weit: Sie können das neue musikalische Heim endlich beziehen.

Musik und Gesang unter dem Dach erklingt künftig im Obergeschoss des Hüttner Kindergartens. Bürgermeister Edgar Knobloch (stehend, Vierter von rechts) übergibt den neuen Probenraum. Sabine Braun (sitzend, Vierte von rechts) dankt im Namen der Chöre. Bild: mor
Musik und Gesang unter dem Dach erklingt künftig im Obergeschoss des Hüttner Kindergartens. Bürgermeister Edgar Knobloch (stehend, Vierter von rechts) übergibt den neuen Probenraum. Sabine Braun (sitzend, Vierte von rechts) dankt im Namen der Chöre.

„In Hütten is schey“ – das sang der Chor bereits in einem eigens umgedichteten Lied zu den Feierlichkeiten bei der Dorferneuerung. Umso mehr freuen sich die Mitglieder der Chöre „ChorAlle“ und „Cantare et Vivere“, dass nun in Hütten unter dem Dach des Schulhauses ein Musikraum entstanden ist.

Bereits seit der Gründung 2012, also seit über sieben Jahren, proben rund 35 Sänger und Instrumentalisten des gemischten Chors in den beengten, privaten Kellerräumen der Familie Braun. Auch der Kinder- und Jugendchor unter Leitung von Renate Gardian und Jutta Prösl nutzte private Räume für die Singstunden. „Es war ein langer Weg bis hierher“, meinte "ChorAlle"-Leiterin Sabine Braun. Nach jahrelangem Genehmigungsverfahren für die Fluchttreppe und ein Brandschutzkonzept, das in erster Linie für den Kindergarten zwingend notwendig war, und nach nun fast

fünf Monaten Bauphase übergab Bürgermeister Edgar Knobloch die fertigen Räume ihrer Bestimmung: ein Musik-Raum für die Chöre in Hütten.

Braun dankte vor allem den Mitgliedern, die sich tatkräftig und mit über 265 Stunden Eigenleistung in den Umbau mit eingebracht hatten, allen voran Stefan Brändl und Martin Braun, die das Projekt maßgeblich unterstützten.

Besonderen Dank richtet sie an das Knobloch: „Er hat zu jeder Zeit ein offenes Ohr für unsere Hüttner.“ Sie betonte noch einmal: „In Hütten is schey.“ Der Bürgermeister freute sich, dass es nun endlich geschafft ist. Er wünschte den Chören, dass sie weiterhin so gut zusammenhalten und auch in Zukunft kirchliche und gesellschaftliche Veranstaltungen musikalisch bereichern.

 
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