12.03.2020 - 12:01 Uhr
Hütten bei GrafenwöhrOberpfalz

"Falkenhorst"-Schützen: Das Ziel stets im Blick

Die Kosten für einen digitalen Schießstand sind immens. Aus diesem Grund gibt es momentan keinen bei den Grafenwöhrer "Falkenhorst"-Schützen. Beim Waldkinderfest sollen Jung und Alt dafür viel Spaß beim Blasrohrschießen haben.

Sportleiter Benedict Schmidt (stehend) trägt in der Jahreshauptversammlung den Sportbericht der "Falkenhorst"-Schützen vor.
von Renate GradlProfil

Schützenmeister Josef Schönberger begrüßte die Schützen zur Jahreshauptversammlung und blickte auf die vergangene Saison zurück. Die Schützengesellschaft "Falkenhorst" nahm am Gauschießen, beim Faschingsschießen in Hütten, beim Eierschießen in Kaltenbrunn, bei der Gaumeisterschaft, beim Sparkassen-Pokalschießen, beim SRK-Schießen und beim Freundschaftsschießen mit "Hubertus" Kaltenbrunn teil. Ferner gab es die Vereinsmeisterschaft mit dem Königsschießen, die Rundenwettkämpfe und das Nussschießen. Außerdem organisierten die "Falkenhorst"-Schützen die Stadtmeisterschaft im Luftgewehrschießen. Im August ging es beim Tagesausflug in den Freizeitpark "Plohn".

Die Schützen waren aber auch bei einigen Festen präsent. Dies waren der Bayerische Abend in Neunkirchen, das Maibaum-Aufstellen und Kirchweihbaum-Aufstellen der Feuerwehr Hütten, die Johannisfeier der Concordia Hütten, das Gartenfest der Feuerwehr Gmünd, das Fischerfest in Grafenwöhr, das Ablassfest in Steinfels, das Kirchweihfest in Dießfurt, der Bayerische Abend der Schützen "Hubertus" Kaltenbrunn und der Gauball sowie die Königsfeiern von Tell (Weiden), Hubertus (Kaltenbrunn) und Freiheit (Neunkirchen).

Sportleiter Benedict Schmidt ging dann auf die einzelnen Schießveranstaltungen ein. Gut besucht war das Schützenfest, bei dem 24 Gäste aus der Ortschaft sowie von "Hubertus" Kaltenbrunn und "Freiheit" Neunkirchen am Schießen teilnahmen. Beim Rundenwettkampf treten vier Mannschaften an. "Die Resonanz beim traditionellen Nussschießen war hervorragend", sagte der Sportleiter erfreut.

"Es war ein gutes Jahr", fuhr dann Jugendleiter Stefan Brändl fort, der sich bei den Jugendlichen bedankte. Aber er kritisierte sie auch ein wenig, da sie zu wenig trainieren. "Es braucht die Erkenntnis, dass das Schießen keine Belastung, sondern ein Ausgleich sein soll. Schießen muss ein Moment sein, in dem man alles um sich herum ausblendet, den Stress vergisst und zur Ruhe kommt. Diese Ruhe sollten die Erwachsenen den Jugendlichen zeigen", meinte Brändl. Schön sei auch, dass viele Schüler im Verein seien.

"Die Motivation, Kameradschaft und Hilfe sind vorhanden", teilte der Jugendleiter mit. Die Jugendlichen wurden bei der Stadt- und Vereinsmeisterschaft und beim Schützenfest mit eingebunden und hatten stets alles super gemeistert. Als Freizeitaktivität stellte Brändl für heuer eine Fahrt nach Pilsen in den Zoo und in die Chodova-Plana-Brauerei in Aussicht. Das Schützenfest 2020 soll eine Plattenparty für die Jugend beinhalten. Allerdings sei der digitale Schießstand wegen der Kosten gestorben. Brändl bedankte sich für die Bereitschaft der Stadt und des Landrates für die Unterstützung.

Damenleiterin Elisabeth Werner berichtete vom Damenschießen. Es wurde ein Pokal, ein Jugendpokal und der Schützenliesl-Pokal ausgeschossen. Für das Nussschießen hatten die Damen schöne Preise gesammelt und für das Gartenfest der Schützen Torten und Kuchen gebacken. Werner blickte auch zurück auf das Wellness-Wochenende: "Schön war's wieder. Jeder konnte machen, wozu er Lust hatte; sei es schwimmen, shoppen oder einfach relaxen." Und: "Dieses Jahr wollen wir vier Tage nach Prag ausprobieren. Nähere Auskünfte gibt es zu gegebener Zeit", erklärte Werner.

"Es freut mich, wenn die Vereine zamhalten und die Jungen Verantwortung übernehmen. Es ist eine ganz gute Sache, wenn die Jugendlichen gefördert werden. So kann ein Verein bestehen", sagte zweite Bürgermeisterin Anita Stauber. "Hütten is shey – macht so weiter!" Stadtverbandsvorsitzender Gerhard Mark bedanke sich im Namen des Stadtverbands für das Engagement der "Falkenhorst"-Schützen. Ein Extra-Lob ging an Benedict Schmidt: "Der Verein kann glücklich sein, wenn er einen solchen Sportwart hat."

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