02.06.2020 - 12:50 Uhr
Hütten bei GrafenwöhrOberpfalz

Loderndes Pfingstfeuer mit starker Symbolik

Schnell fressen sich die Flammen durch das Reisig, hoch lodert das Feuer auf und selbst wenn heuer alle Besucher im großem Abstand um das Feuer stehen, kann jeder die Hitze der Flammen spüren.

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von Externer BeitragProfil

Stadtpfarrer Bernhard Müller feierte mit Gemeindemitgliedern aus Hütten und weiteren Besuchern eine Vigil, in der das Feuer als Zeichen für den Heiligen Geist im Mittelpunkt stand. Dabei erinnerte er gleich nach der Begrüßung an Professor Hermann Kirchhoff, der den Brauch des Pfingstfeuers in Hütten eingeführt hatte.

Zahlreich hatten sich Gläubige in weitem Abstand und mit Mund-Nase-Bedeckung versehen versammelt. Nach einem Lied zündete Robert Denk den fachmännisch aufgeschichteten Holzstoß an. Pfarrer Bernhard Müller segnete die erst langsam, dann immer schneller wachsenden Flammen. Das Brausen und Tosen des hoch auflodernden Feuers veranschaulichte die Symbolik. Im Abbrennen erschien ein Kreuz im Feuer, das den Flammen scheinbar widerstand.

Frank Neubauer verlas die Lesung, Robert Denk die Fürbitten. Dazwischen wurden weitere Pfingstlieder angestimmt. Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Bernhard Müller bei allen Mitfeiernden und wünschte ihnen, dass sie die Erfahrung des Heiligen Geistes mit nach Hause nehmen.

 

 

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