11.02.2019 - 13:38 Uhr
Hundsbach bei WaldsassenOberpfalz

Mit Bernhard Ernstberger in die Zukunft

Der 159 Mitglieder starke Schützenverein "Tell" Hundsbach hat eine komplett neue Führungsspitze. Der Schützenmeister stellte sich nach 27 Jahren nicht mehr zur Wahl.

Die drei Schützenmeister (sitzend von links) Uwe Friedrich, Bernhard Ernstberger und Max Ernstberger sowie (stehend von links) zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Hoyer, Erika Rosner, Martin Kraus, Anja Hecht, Felix Wührl, Norbert Kraus, Ulrike Heimerl, Lukas Schicker, Christina Kraus, Florian Ernstberger, Ulrike Kraus, Florian Greil als Vertreter des Stiftlandgaus und Markus Peterhans nach den Neuwahlen.
von Josef RosnerProfil

Neuer Schützenmeister ist Bernhard Ernstberger, seine gleichberechtigten Vertreter sind Uwe Friedrich und Max Ernstberger. Neuer Jugendleiter ist Florian Ernstberger, ihn unterstützen Lukas Schicker und Christina Kraus. Sportleiter Felix Wührl stehen Markus Peterhans und Norbert Kraus zur Seite. Damenleiterin ist Ulrike Kraus und Stellvertreterinnen sind Erika Rosner und Anja Hecht. Schriftführerin ist Ulrike Heimerl und Kassierer Martin Kraus. Dem Ausschuss gehören Stefan Ernstberger, Elfriede Rosner, Gottfried Schicker und Stefan Peterhans an. Kassenrevisoren sind Richard Schicker und Reinhard Kraus.

In seinem letzten Bericht erinnerte der scheidende Schützenmeister Bruno Rosner bei der Hauptversammlung an das vergangene Jubiläumsjahr, als die Schützen 95. Geburtstag feierten. Beim Bezirkskönigsschießen in Konnersreuth erreichte Markus Rosner den zweiten Platz. Gut besucht waren wieder die vereinseigenen Veranstaltungen - Kaffeekränzchen, Königs- und Kirchweihschießen sowie das Nussschießen. Am Vereinsschießen nahmen 86 Mannschaften teil. Der Dank Bruno Rosners galt den Mitgliedern, die sich ehrenamtlich in vielfältigen Bereichen rund um das Schützenheim einbringen, sowie seiner Frau Erika für die Unterstützung in den vergangenen 27 Jahren als Schützenmeister.

Sportleiter Felix Wührl gab einen umfassenden Rückblick. Teilgenommen haben die Schützen an der Gaumeisterschaft in Fuchsmühl und am Bezirks- und Gauschießen in Konnersreuth. Im Verein selber fanden das Königsschießen und das Kirchweihschießen großes Interesse. Im Rundenwettkampf wurde die erste Luftgewehrmannschaft Meister in der Gauoberliga. Beim Aufstiegswettkampf trafen die Schützen nicht wie gewohnt ins Ziel, um so größer war die Überraschung, dass doch der Aufstieg in die Bezirksliga gelungen war. In der laufenden Saison sind nur noch zwei Luftgewehrmannschaften für den Rundenwettkampf gemeldet. Die "Erste" belegt aktuell in den Bezirksliga den siebten Platz, die "Zweite" in der Gauliga den zweiten Platz.

Jugendleiter Stefan Peterhans berichtete von der elf Leute zählenden Nachwuchsgruppe, die sich an zahlreichen Schießen auf örtlicher und überregionaler Ebene beteiligte. Am Rundenwettkampf nimmt der Nachwuchs mit zwei Mannschaften teil. Gut angenommen wurde der Schnuppertag: Fünf Kinder und Jugendliche zeigten ihr Interesse am Schießsport.

Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Hoyer sprach von einem hervorragend geführten Verein. "Ihr in Hundsbach habt eine tolle Gemeinschaft und Zusammenhalt, da können sich manch andere eine Scheibe abschneiden." Vereine seien die Basis der Gesellschaft. Hoyer wünschte sich, dass das neue Führungsteam den eingeschlagenen Weg fortsetzt. Den Dank des Stiftlandgaues überbrachte Vorstandsmitglied Florian Greil, der den "Tell"-Schützen" eine hervorragende Arbeit bescheinigte. Weiter lud er zur Gauversammlung am 16. März nach Waldsassen ein, dort feiert die Königlich-Privilegierte Schützengesellschaft heuer ihren 500. Geburtstag. In Waldsassen findet deshalb auch das Gau- und Bezirksschießen statt.

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