Iber bei Hahnbach
20.09.2022 - 09:21 Uhr

Miriam Schober und Niko Zagel neues Iberinger Oberkirwapaar

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause war am Wochenende endlich wieder Kirwa in Iber. Und die Pause hat für keinen Motivationsverlust unter den Kirwaleuten gesorgt. Im Gegenteil: 21 Paare waren dabei. Bereits am Freitagabend, also einem Tag vor dem Kirwa-Start, fand das Helferessen statt.

Wie es sich am Kirwasamstag in Iber gehört, ging es erst zum Gottesdienst in die Kirche und anschließend zur Kirwa-Party in das Festzelt gegenüber. Bereits am Samstag war es ein regnerisches Kirwa-Wochenende, was der Stimmung aber ganz und gar keinen Knick geben sollte. Die Boarischn Boum sorgten für Stimmung. Nach einer langen und kalten Nacht der Baumwache galt es für die Kirwa-Burschen am Sonntag weiter einen kühlen Kopf zu bewahren, denn sie waren gefordert, ihre Mädels in den Verstecken im Dorf ausfindig zu machen. Gegen 15 Uhr zogen die Paare dann um Kirwabaum. Und die Iberinger waren hart im Nehmen. Gefühlt schüttete es während des Austanzens wie aus Eimern. Mitorganisator Phillip Kogelbauer verlor dabei aber nicht den Humor. „Bestes Herbstwetter, so wie es wir Iberinger gewohnt sind“, sagte er.

Trotz des Regens fanden viele Zuschauer den Weg zum Podium. Der Weckerschlag kürte Miriam Schober aus Pickenricht und Niko Zagel schließlich zum Iberinger Oberkirwapaar 2022.

Am Kirwamontag ging es dann weiter. Nach dem ausgiebigen Frühschoppen in der Bühlgasse ging es ab 15 Uhr beim Kirwabärtreiben durch das ganze Dorf. Zum Kirwa-Ausklang spielten dann „Dei vo Gestern“ nochmals auf. Ausgelassen wurde der Kirwa-Ausklang gefeiert. Gerade so, als hätte es die zwei Jahre Pause nie gegeben.

 
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