(ass) Der Schaden ist behoben, das Windrad dreht sich seit einigen Wochen wieder. Soweit ist alles klar im Windpark Illschwang, wo Anfang Januar der Teil eines Rotors abbrach und auf den Boden fiel. Ungeklärt bleibt vorerst, warum es zu dem Schaden kam. "Blitz oder Sturm waren es nach derzeitigen Erkenntnissen nicht", sagt Ludwig Fürst, der Geschäftsführer des Betreibers, der Flemma W.1 Energie GmbH & Co. KG mit Sitz in Neumarkt.
Wie Ludwig Fürst bestätigt, hat der Hersteller, die Nordex, den Schaden auf eigene Kosten behoben. "Das Windrad läuft seither wieder wunderbar." So sei das im Servicevertrag mit dem Hersteller geregelt. "Wir haben den Schaden bei Nordex geltend gemacht und dann haben die das repariert." Warum es zu dem Vorfall kam, kann Ludwig Fürst zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. "Eine genaue gutachterliche Untersuchung steht noch aus", sagt er auf Anfrage von Oberpfalzmedien. Die könne sich bis in den Herbst hineinziehen. Erfreulich für die Betreibergesellschaft: Auch der Produktionsausfall des Windrads für die knapp vier Monate trägt der Hersteller zum größten Teil. Auch das sei so im Servicevertrag geregelt.
Der Windpark
Installierte Leistung: 12 Megawatt
Anzahl/Typ/Nabenhöhe: 5 Räder Nordex N117, NH120/141
Ertragsprognose: 30 800 000 Kilowattstunden pro Jahr
Inbetriebnahme: März/April 2013
Betreiber: Flemma W.1 Energie GmbH & Co. KG
Gesellschafter sind die N-Ergie Regenerativ GmbH (33,68 %), die infra Fürth GmbH (25,00 %), die Stadtwerke Schwabach GmbH (19,12 %), Bürgerbeteiligungen (11,76 %), die Stadtwerke Amberg Holding GmbH (7,50 %), die Flemma GmbH & Co. KG (1,47 %) sowie die Gemeinde Illschwang (1,47 %)
Geschäftsführer: Ludwig und Martin Fürst













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